50 der wichtigsten Raspberry Pi Sensoren und Module

Die Therapie kann auf zweierlei Weise angegangen werden: Sie können mit einer niedrigen Dosis beginnen, die Sie jeden Tag um einen Tropfen erhöhen, bis sich leichte Übelkeit einstellt. Reduzieren Sie die Dosis dann um zwei Tropfen. Nach mehreren Tagen können Sie die Dosis erneut steigern.

Vollkommen irrational, aber wer hat jemals gesagt, dass Geldanlage etwas mit Geld zu tun hätte ;-.

Prof. Dr.-Ing. habil.

Die Therapie kann auf zweierlei Weise angegangen werden: Sie können mit einer niedrigen Dosis beginnen, die Sie jeden Tag um einen Tropfen erhöhen, bis sich leichte Übelkeit einstellt. Reduzieren Sie die Dosis dann um zwei Tropfen. Nach mehreren Tagen können Sie die Dosis erneut steigern.

Ich habe munter von allen Homepages die Produktversprechen zu einer Masterliste zusammenkopiert und diese kommentiert. Sie wollen wissen, ob Sie zur Zielgruppe gehören? Dann überspringen Sie die Werbeversprechen auf der Homepage und scrollen gleich in den Footer der Website. Dort lesen Sie dann Absätze, die so oder so ähnlich klingen:. Wertpapiere hinreichend auch hinsichtlich der Provisionszuflüsse informiert hat. Die Entscheidung für den Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten triffst Du eigenständig und eigenverantwortlich.

An allen Absätzen ist nichts auszusetzen. Sie zeigen aber klar: Hier wird nicht Händchen gehalten. Das ist ein Angebot für mündige Selbstentscheider.

Weil Banken und Robos nur scharf auf Ihre Unterschrift sind. Die Geeignetheitsprüfung ist kein Börsenführerschein, bei dem man auch durchfallen kann, sondern eine Compliance-Nummer. Die Bank fragt, Sie antworteten, Sie unterschreiben, die Bank heftet ab. Es kracht an Börse, Sie fühlen sich schlecht behandelt und wollen die Bank verklagen. Die Anwälte der Bank amüsieren sich königlich und halten Ihnen die von Ihnen unterschriebene Geeignetheitsprüfung unter die Nase: Freundchen, wir haben dir nur das verkauft, was im Rahmen der Compliance erlaubt war.

Das waren deine Angaben und jetzt schleicht dich! Nützt Ihnen aber nix. Sie paukt keiner raus. Sie müssen die Robo-Advisors nicht nur bezahlen, sondern die Verträge auch genau durchlesen und verstehen. Das Robo-Start-up und die depotführende Bank. Insbesondere die Gewinnbeteiligungen haben es mir angetan: Wie genau funktioniert das mit der Gewinnbeteiligung? Wie genau wird das High-Watermark-Konzept umgesetzt? Wenn wir uns einmal anschauen, was die Robo-Advirsors bieten, stellen wir fest: Das können Sie auch selbst.

Ausführlich habe ich das im Artikel " ETF: Die Mischung ist egal " dargestellt. Was bedeutet "advisor" auf Deutsch? Nun, entweder etwas ist Robo oder es berät mich. Ein Robo geht nicht individuell auf mich ein, sondern zieht sein Ding durch. Es gibt Situationen, in den ich sehr für Robo bin. Seit die Autoindustrie massiv auf Roboter, Qualitätsmanagement und genormte Prozesse setzt, ist das Phänomen des Monatsautos praktisch verschwunden.

Ein Berater oder Betreuer agiert ganz anders. Während der Robo sein Qualitätshandbuch zückt und sagt: Beim Advisor bin ich handelndes Subjekt.

Ich bekomme einen Ratschlag oder mehrere Ratschläge. Es ist mir überlassen, diese Ratschläge. Die ganzen Robos liefern eine Dienstleistung, die ich selbst erbringen kann.

Ich kann genau die Produkte kaufen, die auch die Robos kaufen. Für mich bedeutet das: Ein Robo mindert meine Rendite. Ein echter Selbstentscheider braucht keinen Robo.

Tja, Finanzwesir, für einen Veteranen wie dich mag das ja stimmen. Aber ich habe keine Speznas-Ausbildung. Ich fühle mich als Einzelkämpfer unsicher. Das kann ich gut verstehen. Aber was wollen Sie dann bei einem Robo-Advisor? Hier sind die Robos blank und ziehen sich auf ihr "execution only" zurück. Die Websites der Robos sind Vertriebs-Tools.

Durch das "execution only" vermeiden die Robos die Angemessenheits- und Geeignetheitsprüfung. Das ist schlecht fürs Geschäft. Quirion wirbt damit, die "erste Online-Vermögensverwaltung Deutschlands" zu sein und "Honorarberatung bequem per Telefon oder persönlich vor Ort" zu bieten. Was Sie brauchen, ist kein Anlageberater.

Sie brauchen einen Finanz-Seelsorger. Höhe der jährlichen Verluste durch das "Behavioral Gap". Selbst wenn es Support gäbe: Wie soll der Mitarbeiter wissen, welche Worte der Zuversicht und des Trostes für Sie die richtigen sind? OK, Finanzwesir, das verstehe ich. Aber einen echten Honorarberater kann ich mir nicht leisten.

Der kostet Euro pro Stunde und ich habe nur Das einzige was funktioniert: Sie schrauben Ihre Risikotoleranz hoch. Das kann man trainieren. Sie brauchen dazu einen Mental-Coach. Dieses Schaubild zeigt, was es ausmacht, wenn Sie bereit sind, den Aktienanteil von Euro monatlich auf Euro zu versechsfachen. Damit holen Sie sich natürlich auch die entsprechenden Schwankungen ins Depot.

Der Fall "mit Coach": Sie bezahlen Ihrem Finanzcoach 2. Es geht Ihnen weniger um die Produktauswahl, sondern Sie suchen einen Sparringspartner, mit dem Sie Ihre Ideen ernsthaft und konstruktiv besprechen können. Das vermindert Ihre Jahressparrate von 2. Im ersten Jahr zahlen Sie 2.

Wie wirkt sich dieser Aderlass auf Ihr Vermögen aus? Wenn Ihr Finanzberater es schafft, Sie so einzustellen, dass Sie Ihre Risikotoleranz verdoppeln, hat er sich mehr als bezahlt gemacht. Wenn man dieses Szenario mit günstigeren Zahlen durchspielt, kommt man nach 30 Jahren fast auf eine Verdoppelung des Vermögens. Und das nur, weil man sich mehr traut. Indem man sich zuerst ein bisschen traut, feststellt, dass man es überlebt hat, und sich daraufhin etwas mehr traut.

Ein Trainer beschleunigt den Prozess. Die meisten Anleger brauchen keinen Finanzberater, der ihnen irgendwelche Produkte heraussucht, sondern einen Mental-Coach. Mein Robo wird von zwei Jährigen gegründet. Sie hat als ausgebildete Steuerberaterin die entsprechende Abteilung bei Apple geleitet. Er ist Volljurist, kennt die steuerlich relevanten Gesetze von Belize bis Belgien und hat für Amazon die Steuerströme gemanagt.

Damit die Plattform gut zu bedienen ist, haben sich die beiden einen erfahrenen IT-Mann ins Boot geholt. Entscheidend ist das Steuerthema.

Der Hebel liegt in der Steuergestaltung und dem kreativen Ausschöpfen aller Möglichkeiten, die die Doppelbesteuerungsabkommen bieten. Normale ETFs kann ich selbst kaufen. Einen ETF steuerlich tunen kann ich nicht. Das können nur Profis mit langjähriger Erfahrung. Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Hi Finanzwesir, toller blog den ich seit kurzem verfolge.

Wenn ich mir aber die Untersuchungen darüber angucke, geht es immer nur um das Markttiming, bei dem man versucht, bei hohen Kursen zu verkaufen und dann bei niedrigeren Kursen wieder einzusteigen.

Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn man versucht, einfach nur die Nachkäufe zu timen? Mit dem Ergebnis war ich immer sehr zufrieden, das kann aber auch am allgemeinen Bullenmarkt der letzten vier Jahre gelegen haben.

Was dabei bisher passiert ist:. Ich brauche ein gewisses Markttiming für Nachkäufe also ganz einfach psychologisch, um mich mit meinen Nachkäufen wohl zu fühlen. Markttiming ist hier also einfach stressfreier für mich. Und solange ich bei guten Kursen nichts verkaufe, habe ich auch nicht das Gefühl, dass dieses "Markttiming funktioniert nicht" überhaupt meinen Fall meint. Denn nicht jeder möchte auf die reichende Hand bzw. Wenn ich sehe, was für komplizierte Fragen von Lesern und Hörern kommen, die Du bei Robo Advisern einfach gar nicht hast, dann helfen mindern sie die Angst.

Deswegen haben Robo Adviser für mich definitiv eine Daseinsberechtigung - genau wie Honorarberater. Und wer sich Sicherheit erkaufen will, der soll sein Geld dafür ausgeben. Ist sinnvoller als das Geld den hungrigen Beraterbanken in den Rachen zu werfen. Das ist dann auch die Zielgruppe dieser neuen Art der Fintechs. Aniong, Du hast genau meine Art des Market Timing beschrieben.

Ich brauche das rein aus psychologischen Gründen. Verkaufen habe ich nicht vor. Einkaufen bei "günstigen" Gelegenheiten lässt mich als Champ fühlen. Ich achte nur darauf, dass ich im Jahr jedoch die Summe anlegen, welche ich mir vorgenommen habe. Im welchen Zeitraum ist nun, auf 30 Jahre gesehen, völlig egal - nur meiner "Schnäppchenjäger" Seele eben nicht.

Nochmals vielen Dank dafür. Müsste ich mich zwischen den hier vorgestellten Anbietern entscheiden, würde ich wohl zu Easyfolio greifen. Die "Robo-Advisors", die grad aktuell so am deutschen Markt sind, sind tatsächlich eigentlich relativ uninteressant. Was ist denn eigentlich deren tatsächlich erbrachte zusatz Leistung? Wow, was für ne Leistung, dafür brauchts den Advisor nun wirklich nicht.

Wie hier im Blog schon öfter beschrieben, kann man das Risiko also die Schwankungsbreite auch ganz einfach und kostenlos selbst über seinen Investitionsgrad steuern indem man einfach einen bestimmten Teil des Kapitals auf dem Tagesgeldkonto lässt Staatsanleihen bringen ja grad sowieso eh nicht mehr.

Automatisches Rebalancing - das mach ich selbst nur einmal im Jahr und dauert maximal 10 Minuten von der Berechnung bis zur Ausführung. Das ist keine "Arbeit" die ich nun unbedingt an einen Mittelsmann, der dafür noch seine Gebühren haben will, abgeben muss.

Alles andere sind Sachen die auch stinknormale Online-Broker schon selbstverständlich anbieten. Ich meine, am Ende kommts doch nur auf die Frage an: An welche Zielgruppe richten sich diese Robo-Advisors? Achja, Herr Wesir, eine kleine Zwischenbemerkung zu etwas, was zwar weniger mit Robos zu tun hat, du aber auch angesprochen hast:. Markttiming aufgrund fundamentaler Bewertungskennzahlen, Markttiming aufgrund charttechnischer Signale, etc. Es gibt eine Menge Studien zu verschiedensten Handelsstrategien, die "funktionieren".

Hier zum Beispiel http: Ähnliche Handelsansätze und positive Ergebnisse gibt es z. Und das sind alles auch keine zappeligen Daytrading-Geschichten, sondern handeln nur ein paar mal im Jahr. Anstatt pauschal zu sagen "Markttiming funktioniert nicht" wäre es besser formuliert wenn man sagt "Die Mehrzahl der Privatanleger schafft es nicht, durch eigenes Handeln eine Überrendite ggü. Das liegt aber daran, das die meisten Anleger eben KEINE konsequente Handelsstrategie verfolgen, sondern emotional handeln und da sind wir wieder im Feld Börsenpsychologie und auch nicht die Disziplin haben eine Strategie wirklich langfristig genug zu verfolgen um phasenweise Unterperformances durchzustehen.

Überrendite durch Auswahl von Assetklassen funktioniert nicht? Ist auch das etwas unglücklich formuliert, ansonsten widersprichst du dich selbst, denn Aktien was ja auch nur eine Assetklasse ist haben langfristig eine Überrendite ggü dem risikolosen Zins gebracht, wie du an anderen Stellen ja oft genug richtigerweise betonst.

Und Stockpicking funktionert nicht? Das ist auch wieder Definitionssache. Stockpicking ist nicht nur lari fari blind Aktien auswählen. Eine konsequente Unternehmensauswahl aufgrund von stringenten Kriterien z. Genauso gibt es darüber hinaus auch noch andere "Stockpicking"-Ansätze quality, volatility, momentum, size, etc.

Und es ist sicher gut, gerade die Anfänger vom hektischen hin-und-her traden abzuhalten, und ihnen zu sagen dass sie nicht z. Zumindest beschäftige dich doch etwas mit ihnen, um eine konkrete, qualifizierte Kritik zu bringen, warum zum Beispiel eine Value-Strategie in der Zukunft keine langfristigen Überrenditen mehr bringen würde bzw. Vom grundsätzlichen Ansatz hast du bei deinen Behauptungen mit Sicherheit Recht.

Auf jedenfall, wenn man sie unter deiner relativ kurzen Anlagedauer betrachtet. Die Wissenschaft ist sich allgemein einig, dass es absolut egalisiert wird, wann und zu welchen Kursen du deine ETFs kaufts, wenn:. On topic, Ich bin der Ansicht, dass die Produkte schon eine Daseinsberechtigung haben. Allerdings sind Sie wirklich nur für Anleger-Neulinge top.

Ich finde es ist mal wieder ein Versuch der Finanzbranche an den ETFs wenigstens ein wenig zu verdienen: Wer sich ein wenig schlau gemacht hat und versteht was da mit seinem Geld passiert, der bekommt das Ganze selbst viel individualisierter und günstiger hin. Wer von der Materie keine Ahnung hat und einfach sein Geld in eine Blackbox steckt, der wird beim ersten Kursknick Panik schieben und verkaufen, eben weil er gar nicht versteht in was er da eigentlich investiert.

Bliebe also ein informierter Anleger, der den Aufwand von Portfoliozusammenstellung samt Rebalancing abgeben und nur noch in einen Topf einzahlen möchte. Die Wissenschaft ist sich allgemein einig, dass es absolut egalisiert wird, wann und zu welchen Kursen du deine ETFs kaufts. Ja, und deshalb mach ich das auch oft so wie von Aniong beschrieben: Beim Kaufen versuchen einen günstigen Zeitpunkt zu erwischen, also klassisch den Markt zu timen, dann aber buy-and-hold und gar nicht erst versuchen, einen günstigen Verkaufszeitpunkt zu erwischen.

Wir sind eine arbeitsteilige Welt. Ich lege mein Vermögen lieber in die Hand eienr institutionellen Vermögensveraltung.

Habe da klare Absprachen und verstehe einfach, was die für mich tun: Renditejagd ist lächerlich, denn der Markt macht Rendite. Dass ist so, als wollte ich Einfluss auf Ebbe und Flut nehmen. Klar kann ich im Meer schwimmen - zumindest eine Weile lang. Aber hoffentlich kommt kein Sturm oder keine Strömung.

Da bin ich lieber in meinem Luxusliner Vermögensverwaltung. Ja, der schwankt auch ein wenig, ist aber Krisen- und Strömungssicher: Bis auf ein paar Schrauber - kein Mensch. Ist aber auch sau-kompliziert. In die investierst Du monatlich eine feste Rate und fertig ist die Laube.

Mehr als das Doppelte solltest Du dann nicht in Aktien investieren. Die behaupten das auch zu können und haben die gleichen Vehikel zur Verfügung. Die Realität sieht traurig aus. Hallo Christoph, da ist die Zwischenbemerkung ja länger als der Kommentar zur Sache ;- Das finde ich wunderbar. Du hast grundsätzlich recht, ich hätte das genauer fassen können. Mach' ich aber nicht, auch in Zukunft nicht. Genaz einfach, wenn ich das so apodiktisch schreibe und ein Anfänger hält sich dran, was passiert dann?

Ich will die Leute vom Tagesgeld in die Aktie bekommen. Gerne auch nur mit einem kleinen Anteil und gerne auch nur mit der Marktperformance also möglichst geringe Kosten.

Für Menschen wie Dich schreibe ich nicht. Du brauchst mich nicht. Solche Leser wie Du oder auch Dummerchen schreiben diese wunderbaren Kommentare. Die brauche ich, die brauchen wir. Jemand liest meinen Artikel, findet ihn gut und plausibel. Dann arbeitet er sich durch die Kommentare und liest Deinen.

Auch vernünftig und plausibel vorgetragen. Der Leser, die Leserin fängt an nachzudenken und sich zu überlegen: Wie stehe ich dazu. Mission erfüllt, mehr will ich gar nicht erreichen. Was Deine Anmerkung zu den Strategien angeht: Wenn ich sie dann am Haken habe, gibt es welche, die zufrieden damit sind. Andere werden abenteuerlustig, fangen an sich mit den entsprechenden Strategien zu beschäftigen und schreiben einen: Ob sie dann auf die Langstrecke gehen, sprinten oder Hürdenläufer werden, geht mich nix mehr an.

Man muss auch mal loslassen können ;-. Nochmals Danke für den langen Kommentar. Ich werde weiterhin plakativ bleiben, um mir diese Kommentare zu sichern ;-. Dann macht es doch so.

Hauptsache es bleibt im Rahmen. Mittelt sich sowieso aus. Man ist nicht immer der Champ, mal greift man auch daneben. Wichtig ist nur, dass man stolz auf sich und sein Depot ist. Finanzrocker Du bist ja ein Marketingfuchs. Wie bei den Wrestlern schön die Gegensätze hochstilisieren um den Podcast zu befeuern ;-. Volkmar Einspruch Euer Ehren. Wir sind nicht mit der christlichen Seefahrt unterwegs, sondern auf mit der "Rendite" in den Untiefen der Finanzsee.

Wer sagt Dir, dass der Käpt'n nicht total zugekokst auf der Brücke steht und von einem Haufen Nutten "abgelenkt " wird. Alles in allem lässt es sich wieder einfach mal auf den Punkt bringen: Informiere dich und mach' es selbst, bevor andere dir Helfen - dein Geld loszuwerden: Auf dem Blog von Vomitorium gibt es hierzu diesen Artikel: Wir freuen uns über Eure Beiträge zu diesem Artikel und wollten uns kurz die Zeit nehmen, unseren Risikomanagement-Ansatz besser zu erklären, da es vermutlich aufgrund der Kürze des Beitrags nicht komplett klar werden konnte, inwiefern sich dieser von dem unterscheidet, was ein Privatanleger umsetzen kann.

Mehr Details dazu findet Ihr bei Interesse hier: Das Ganze basiert auf einer laufenden Risikoprojektion, die aus Tausenden von sogenannten Monte-Carlo-Simulationen besteht und die für jedes Portfolio auf Basis aktueller Risikodaten zu den einzelnen Anlageklassen berechnet werden. Diese Technologie basiert auf neuesten Erkenntnissen der Kapitalmarktforschung zum Thema empirisch nachweisbarer Zusammenhänge und erfordert einiges an Datenbearbeitungskapazität sowie einen sorgfältig parametrisierten Algorithmus.

Mit einem Blick in die Kristallkugel hat das nichts zu tun, denn wir behaupten nicht, dass wir die künftige Wertentwicklung einzelner Aktien vorhersagen könnten. Wir nutzen aber die empirisch gut belegte Tatsache, dass Risiken sich kurzfristig sehr gut vorhersagen lassen siehe auch https: Wir sind uns sicher, dass unser Service von einem "DIY-Investor" nicht repliziert werden kann, denn die von uns angewandte Technologie war aufgrund ihrer Komplexität, der Datenanforderungen und der Rechenintensität für die Erstellung der Simulationsrechnungen in der Vergangenheit nur institutionellen Investoren zugänglich.

Hinzu kommt die sorgfältige und arbeitsintensive Auswahl und laufende Überprüfung des ETF-Portfolios hinsichtlich Kriterien wie Kosten oder Liquidität - hier suchen wir aus einem Universum von 1. Unser Ansatz des laufenden Monitorings und der damit einhergehenden Umschichtungen kann dagegen helfen, mehr Transparenz darüber zu schaffen, welche Portfoliozusammensetzung mit welchem Verlustrisiko einhergeht und genau das Verlustrisiko zu wählen, mit dem man sich auch kurzfristig komfortabel fühlt.

Natürlich können auch wir kein maximales Verlustniveau garantieren: Auf unserer Risikoseite finden sich ausführliche Hinweise: Übrigens ist unser Ansatz fundamental anders als das, was oft als "Rebalancing" bezeichnet wird: Wir passen unsere Investorenportfolios auf Basis unserer Risikoprojektionen an, ohne mit statischen Gewichten zu hantieren.

Es geht also darum, das aktuelle Verlustrisiko zu verstehen und auf genau dieser Basis dynamisch Anpassungen vorzunehmen, anstatt dogmatisch an fixen Gewichten festzuhalten.

Auch mit einem simplen Einstellen von "Stop-Loss-Orders" für das eigene Portfolio kann man unseren Ansatz nicht vergleichen, denn das kann jeder Anleger in der Tat ganz einfach selbst machen. Aber dabei werden schlichtweg Verluste realisiert, sobald sie eintreten. Bei unserem Ansatz geht es dagegen darum, auf Basis der aktuellen Marktsituation und des aktuellen Risikos bestimmter Anlageklassen bereits abzuschätzen, wie volatil die Märkte in den nächsten Tagen und Wochen sein werden und daher Umschichtungen antizipativ vorzunehmen.

Wie oben erwähnt, ist das kein Blick in die Kristallkugel, sondern erfolgt auf Basis empirisch validierter Modelle, da Risiken im Unterschied zu Renditen korreliert sind. Es geht also nicht um Verkäufe von Wertpapieren, sobald eine bestimmte Verlustschwelle überschritten wurde, sondern um eine Abschätzung künftiger Verlustwahrscheinlichkeiten und daher einer zukunftsorientierten Anpassung.

Zudem schichten wir Portfolios auch dann um, wenn sie auf Basis der Risikoprojektion zu konservativ erscheinen - denn dann gibt man unnötig Renditepotenzial auf. Wie vom Finanzwesir richtig gesagt, bringt langfristig nur höheres Risiko auch höhere Renditen.

Auch eine solche Umschichtung zur Vermeidung eines zu konservativen Portfolios kann eine Stop-Loss-Order natürlich nicht gewährleisten. Wir freuen uns über jeden, der sich unser Konzept auf unserer Website genauer anschaut, denn dann sollte schnell klar werden, was der einzigartige Mehrwert unserer Technologie ist.

Auch bei uns gibt es keine Kapitalgarantie! Das glaube ich gern. Meine Frage ist nur: Muss er das denn überhaupt? Geht das nicht auch einfacher. Was nicht da ist, kann auch nicht kaputtgehen. Blöd nur, wenn eine sich der Zukunften mit Orks und Feuersbrünsten materialisiert. Diese Zukünfte sind ja wie Münzwürfe. Jeder Münzwurf ist unabhängig vom seinem Vorgänger.

Nur weil etwas unwahrscheinlich ist, ist es noch lange nicht unmöglich. Das funktioniert aber nur, wenn die Schwankungen soweit im Rahmen bleiben. Wenn das Geschäft ruhig läuft, kann man Prognosen wagen, die dann auch recht gut zutreffen werden. Die seltenen Ereignisse sind per Definition nicht vorhersehbar.

Sonst wären sie keine seltenen und überraschenden Ereignisse, sondern nur starke Schwankungen. Dagegen kann auch ein Algorithmus nicht an. Das sind dann immer die Tage an denen sie in der Tagesschau sagen: Das ist auch mein Hauptkritikpunkt: Auf der Psycho-Ebene haben die Robos nichts zu bieten. Dazu stehe ich mehr denn, denn ich habe auf dem Finanzbarcamp eine Session von Joachim Goldberg gehört.

Unglaublich, was für Abgründe sich da auftun. Ich bin mehr denn je davon überzeugt: Die Produktauswahl ist nicht unwichtig, aber es ist die mentale Stärke die über Wohl und Wehe entscheidet. Da haben die Robos nichts zu bieten.

Und wie hilft mir da ein Robo? Volle Kraft voraus und habe die entsprechenden Schwankungen im Depot. Dann stelle ich fest: Auch Scalable kann erst reagieren, wenn ich sage: Wenn die Börse auf Talfahrt war, kann Scalable das auch nicht mehr ändern.

Ich sehe hier keinen grundsätzlichen Unterschied zu einem selbstverwalteten Depot. Ihr schichtet täglich um? Mich überzeugt das Konzept nach wie vor nicht. Zuviel Glaskugel und Dr. Der Scalable-Kommentar war einer der eloquentesten, die ich je im Blog gehabt habe. Wenn etwas zu sehr nach St. Vielleicht sitze ich auch in 30 Jahren hier und denke "verdammt, hätte ich dochmal darein oder hierhin investiert".

Die Vergangenheit der aktiven Investment Vehicles deutet allerdings darauf hin, dass ich mit meinem passiven Ansatz ganz gut liegen werde: Allerdings bin ich mir auch nicht sicher ob der typische Kunde von Scalable hier in diesem o. Na, da habt Ihr aber jetzt die Marketing-Keule ausgepackt - Respekt! Mal schauen, ob ich alles soweit kapiert habe. Logisch, irgendwann muss der Algorithmus ja ein Ergebnis rausspucken.

Liefe der jeweils 24h, wüsste man einen Tag zu spät, was zu tun gewesen wäre. Das ist in meinen Augen bis hierhin auch das, was jeder Daytrader mit irgendwelchen Regeln anstellt. Es gibt fixe Regeln und stur danach wird entschieden. Jetzt wird es für mich spannend. So sagt ihr https: Nicht die Kurse lassen sich vorhersagen, aber die Risiken. Was ist denn dann das "Risiko"? Dass der Kurs fallen könnte, vielleicht? Dass die Kurse steigen könnten, empfinde ich nicht als "Risiko", eher als "Chance".

Schwankt es also im Oktober ganz dolle, so wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im November so sein. War gestern ordentlich was los, wird's heute bestimmt auch so sein.

Kann ich mir ganz gut vorstellen. Mal ist nix los an der Börse und dann wogen die Wellen. Aber woher um alles in der Welt wollt ihr a-priori wissen, dass Volatilität etwas negatives bedeutet.

Bloss weil es im Oktober ganz doll geschwankt hat nach oben und nach unten und vielleicht in der Tendenz sogar mehr nach oben , braucht man doch kein Geld von Aktien in Anleihen umschichten. Schon der alte Kostolany wusste: Also damit überzeugt ihr mich nicht. Das liegt aber wahrscheinlich an mir, denn ihr zielt ja auf Kunden ab, die nicht so dolle Schwankungen haben wollen. Trotzdem wollen die Kunden aber an den tollen Möglichkeiten der Börsen partizipieren.

Sorry, aber spätestens da klingen bei mir die Alarmglocken. Und dafür braucht man dieses ganze Algorithmen-Gedöns? Ich erkenne es immer noch nicht: Raus aus den Aktien, sobald Schwankungen eine bestimmte Schwelle überschreiten und erst wieder einsteigen, wenn's lange genug ruhig war? Im Backtesting kann man da bestimmt ganz tolle Parameter finden, für die das prima geklappt hat, aber wie stabil sind solche Parameter? Und was mich auch irritiert: Was genau unterscheidet Euch denn von den Betreibern von Mischfonds?

Die wählen ja mitunter auch ETFs als Anlagevehikel aus und schichten immer schön um und im Gros sieht's bei denen leider auch nicht wirklich goldig aus. Ein- und Ausstiegtiming so wie ihr es ja quasi auch betreibt klappt bei denen nicht. Haben die nicht die nötige Rechenpower an Bord oder den richtigen Algorithmus gefunden? Erik Podzuweit, Mitgründer Scalable Capital sagt am Grundsätzlich denke ich, dass wir bei sehr vielen Themen absolut der gleichen Meinung sind, wir es aber noch nicht geschafft haben klarzumachen, was wir genau machen und warum.

Nein, das ist zumindest nicht unsere Zielkundschaft. Wir bieten Vermögensverwaltung für Kunden die ihr Geld nicht selber managen wollen evtl. Wer selber machen kann und will und idealerweise noch Eier aus Stahl hat und jegliche Marktschwankungen abwettern kann, der braucht kaum Hilfe beim Investieren. Wer es als Leser bis auf diesen Blog geschafft hat, der gehört doch leider zu einer beneidenswerten Minderheit. Die meisten Menschen, die Geld am Kapitalmarkt anlegen wollen, haben doch bis auf die Vertriebsmaschinerie der Industrie oder das Nichtstun keine guten Alternativen wenn sie nicht selber managen wollen.

Es ist mir überlassen, diese Ratschläge oder mehrere Ratschläge. Der Begriff Robo-Advisor ist irreführend. Denn genau darum geht es, um das Investment Management — zu Deutsch: Ein Berater hat keine Pflicht, die Anlageempfehlung oder das Kundendepot laufend zu überprüfen. Die Entscheidung, die Empfehlung des Beraters umzusetzen, muss der Kunde immer selbst treffen. Der Kunde muss für jede Transaktion selbst tätig werden und unter Umständen weiteren Rat einholen.

Bei der Vermögensverwaltung VV ist dies gänzlich anders. Er nimmt dem Kunden also die Arbeit ab. Die Vermögensverwaltung ist zudem ein sehr elitäres Produkt und wird in der Regel erst ab einem frei verfügbaren Geldbetrag von k EUR angeboten. Scalable Capital unterscheidet sich hier, wir sind der einzige banken-unabhängige Online-Vermögensverwalter in Deutschland.

Mit dem Aufstieg des Internets ist diese neue Handlungsebene ubiquitär geworden. Von der Arbeitswelt bis zu lebensweltlichen Bereichen. A n aly s e n und der zwischenmenschlichen Kommunikation hat der Informationsraum die gesamte Gesellschaft durchdrungen. Die Funktionsweise und die Verkehrsformen des Internets gewinnen somit in der Gesellschaft neue Bedeutung.

Mit dem Informationsraum wird die Informatisierung selbst ubiquitär und zu einem lebendigen Prozess: Die abstrakte Welt der Informationen kommt hier zusammen mit der Lebendigkeit einer neuen gesellschaftlichen Handlungsebene, die ihre Dynamik durch die globale Vernetzung von Menschen gewinnt.

Der Informationsraum wird in neuer Qualität zum Fundament moderner Arbeits- und Wertschöpfungsprozesse. Drei Aspekte sind hier besonders zu beachten: Mit dem digitalen Wandel rückt die Informationsebene ins Zentrum der Wertschöpfung.

Dies gilt von der Industrie bis in weite Bereiche der personenbezogenen Dienstleistungen. Die Veränderungen in der Automobilindustrie, in der neue Akteure wie Google oder Apple beginnen, Mobilität konsequent vom Informationsraum und von den Potenzialen der Digitalisierung her zu denken, geben einen Eindruck von der Bedeutung dieser Entwicklung. Weite Teile von dem, was wir in der Arbeit tun, findet nun direkt oder indirekt in diesem Raum statt.

Dabei wird Arbeit in bisher ungeahnter Weise transparent. Einerseits ermöglicht dies Innovations- und Lernschleifen für alle, andererseits auch eine immer engmaschigere Kontrolle jedes einzelnen Menschen. Der digitale Wandel verändert auch die Art, wie Unternehmen und Wertschöpfungsketten als Ganzes funktionieren. Die Informationsebene wird hier zum Rückgrat neuer Formen systemischer Integration.

Damit werden auch die alten Gewissheiten des fordistischen Industrieunternehmens infrage gestellt: Jahrhundert das werden, was die Maschinensysteme.

Vor diesem Hintergrund beginnen Unternehmen heute, ihre Geschäfts- und Produktionsmodelle auf den Prüfstand zu stellen und nach einem neuen Bauplan für die Arbeitswelt der Zukunft zu suchen. Hier wird aktuell ein regelrechter Katapultstart in die digitale Gesellschaft betrieben. Drei Beispiele zeigen, wie diese disruptiven Veränderungen bereits heute Gestalt annehmen.

Hintergrund ist, dass digitale und vernetzbare Sensoren immer billiger und leistungsfähiger werden. Auch die Milliarden von Smartphones dienen mehr und mehr als flexibel nutzbare Sensoren.

Was sich zunächst nur technisch anhört, ist im Wesen eine neue Qualität der Informatisierung der Welt. Alles, was wir tun und was passiert, findet nun einen Niederschlag auf der Datenebene und kann somit gemessen, analysiert und ausgewertet werden.

Aus dieser Perspektive wird auch die Schwäche der deutschen Diskussion um die Industrie 4. Sie bleibt vielfach im alten Maschinenparadigma verhaftet.

Die Frage, wer die Gewinner und wer die Verlierer des neuen Paradigmas sein werden, dürfte sich daran entscheiden, wer in den industriellen Kernsektoren wirklich neue Geschäfts- und Produktionsmodelle etablieren kann. Mit dem digitalen Wandel wird auch eine Disruption der Arbeitsmärkte zu einem neuen Szenario. Statt wie bisher auf fest angestellte Beschäftigte setzt das Modell auf die vollkommen flexible Nutzung weltweit verfügbarer Arbeitskräfte, die über die Cloud ohne feste Büros oder Arbeitsverträge in Wertschöpfungsprozesse integriert werden können.

Während diese Entwicklung in Deutschland noch vom Datenschutz gebremst wird, ist man hier in den Unternehmen des Silicon Valley weit fortgeschritten. IT-Prozesse und digitale Workflows werden dort nicht nur genutzt, um Arbeitsschritte zu strukturieren, sondern auch, um den Ablauf zu tracken und die Prozesse aufgrund der gewonnenen Daten zu optimieren.

Die neue Transparenz wird auch für die Leistungssteuerung genutzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dazu angehalten, den Grad der Erfüllung ihrer Leistungsziele tagesaktuell mithilfe einer modernen App selbstständig zu dokumentieren. In dieser für alle offenen App werden so der Arbeitsstand jeder und jedes Einzelnen und der individuelle Zielerreichungsgrad für alle! Im Silicon Valley konnten wir ein Unternehmen kennenlernen, das mit 1.

Diese übernehmen für verschiedenste Kundinnen und Kunden keineswegs nur Einfach- und Einmal-Aufgaben, sondern hoch qualifizierte Entwicklungsleistungen. Wo früher die feste Zugehörigkeit zum Unternehmen und der gemeinsame Arbeitsplatz Bindung und Engagement erzeugten, stiftet heute der Wettbewerb Motivation. Alle Aufträge werden als Wettbewerb ausgeschrieben, und nur die beiden bestbewerteten Lösungen bringen den Kandidatinnen und Kandidaten Geld ein.

Um auch komplexe, arbeitsteilige Entwicklungsprojekte bewältigen zu können, greift man interessanterweise auf Erfahrungen der Open Source Community zurück.

Das Motto dieser neuartigen Industrialisierung von Kopfarbeit Boes u. So steht letztlich der gesetzlich geschützte Status von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zur Disposition, der derzeit das Machtgefälle zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten reguliert. Die Arbeitswelt steht heute an einem Scheideweg. Wohin die Entwicklung gehen soll, wird in einem offenen so-. Schon heute sehen wir gegenläufige Entwicklungstrends: Die Beispiele aus dem Silicon Valley verdeutlichen nicht zuletzt, dass naiver Technizismus eine gesellschaftliche und politische Gestaltung des digitalen Wandels nicht ersetzen kann.

Dringend notwendig ist deshalb eine gesellschaftliche Leitorientierung, die die Menschen und ihre Rolle in diesem Prozess in den Mittelpunkt stellt. Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland — Arbeits- und Lebensweisen. Erster Bericht, Wiesbaden, S. Der informatisierte Produktionsmodus als Basis einer neuen Phase des Kapitalismus, in: Informatisierung — Unsicherheit — Kontrolle, in: Die Rückkehr der Leistungsfrage.

Zwischen Individuum und Organisation. Neue kollektive Akteure und Handlungskonstellationen im Internet, in: Die Methoden der Arbeiterentlohnung in der rheinisch-westfälischen Eisenindustrie, Berlin.

Using Technology and Constituting Structures: Organization Science 11, S. Informatisierung und gesellschaftliche Arbeit, in: Historisch-systematische Darstellung des gesamteuropäischen Wirtschaftslebens von seinen Anfängen bis zur Gegenwart, München.

Informatisierung und neue Entwicklungstendenzen von Arbeit, in: Arbeits- und Industriesoziologische Studien 7 1 , S. Mittels empirischer Befunde, Experteninterviews und eines Expertenworkshops wurden Zukunftsszenarien entwickelt, die mögliche Entwicklungspfade bis zum Jahr erkennbar machen.

Mit dem Dialogprozess Arbeiten 4. Im Fokus stehen die Branchen Medien, Dienstleistungen und Produktion, die sich sowohl nach dem Stand ihrer aktuellen Digitalisierung als auch ihrer künftigen Perspektiven hinsichtlich der Digitalisierung unterscheiden. Die skizzierte Entwicklung der digitalen Arbeit beruht auf der Plausibilisierung einzelner empirischer Befunde, durchgeführten Experteninterviews und im Rahmen eines Expertenworkshops erstellten.

Der zeitliche Horizont reicht bis etwa Zeitpunkt und Eintrittswahrscheinlichkeit einzelner Ereignisse lassen sich nicht mit Gewissheit bestimmen und können je nach Anwendungskontext und regionalem Bezug variieren.

Die Wirkmächtigkeit der Veränderungen resultiert aus dem Zusammentreffen von Digitalisierung und industriellem Strukturwandel, in dem weitere wesentliche Faktoren wirksam werden. Dazu zählen unter anderem die Verfügbarkeit mobiler, intelligenter Endgeräte, der Breitbandausbau, die allgemeine Internetaffinität der Bevölkerung, der Wunsch nach besserer Vereinbarkeit von Beruf. Intelligente Assistenz- und Tutorensysteme Mit dem digitalen Strukturwandel steigen die Anforderungen an den individuellen Wissenserwerb.

Zur Lösung neuer Aufgaben muss neues Wissen möglichst effizient erlernt und mit vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten kombiniert werden. Dabei adressieren intelligente Assistenzund Tutorensysteme auf dem Stand der Technik im Besonderen die Diversity-Dimensionen Alter, Geschlecht, Bildungsstand und kulturelle Zugehörigkeit und können damit individuelle Unterschiede hinsichtlich Fähigkeiten, Kompetenzen und Erfahrungen in heterogenen Belegschaften ausgleichen.

Zentral beim Einsatz intelligenter Assistenzund Tutorensysteme ist die Integration der Wissensvermittlung in den Arbeitsprozess — jenseits zeitlich und räumlich entkoppelter Situationen in klassisch formalen Weiterbildungseinrichtungen. Damit reduziert sich das Transferproblem: Lernund Anwendungskontext sind identisch Hartmann Mit der lernförderlichen Arbeitsgestaltung und dem Einsatz leistungsfähiger digitaler Technologien werden Arbeitssysteme auch zu Lernsystemen.

Gleichzeitig erweitert das informelle, technologisch gestützte Lernen den Zugang zur Weiterbildung, sofern informell erworbene Kompetenzen erfasst, validiert und formal anerkannt werden können. Damit ändert sich die Rolle der institutionellen beruflichen Weiterbildung fundamental;. Branchenspezifische Trends Für die drei Branchen Produktion, Dienstleistungen und Medien, die sich durch unterschiedliche Geschäftsmodelle, Arbeitsverhältnisse und Digitalisierungsgrade unterscheiden, können die resultierenden zentralen Entwicklungen der Digitalisierung wie folgt zusammengefasst werden: Die Mobilität und geringere Kabelgebundenheit digitaler Geräte tragen zu einer zunehmend flexiblen, intelligenten, vernetzten Produktionsumgebung bei.

Mit dem zunehmenden Einsatz von Cloud-Techniken und mobilen Geräten erhöhen sich die Möglichkeiten einer flexiblen, dezentralen Leistungserbringung, insbesondere in der Steuerung, Überwachung und Wartung von Anlagen. Atypische Beschäftigungsverhältnisse dürften in der industriellen Produktion jedoch auch in Zukunft die Ausnahme bleiben, da viele Tätigkeiten an die Bearbeitung realer Werkstücke gebunden sind, die Sensibilität von Daten in teil- autonomen Produktionssystemen zunimmt und geschäftskritische Aufgaben eher selten ausgelagert werden.

Umgekehrt werden jedoch Crowd-Prozesse immer stärker eingesetzt, um Spezialwissen — etwa im Bereich Design — in den Produktionsprozess zu integrieren.

Der bedeutendste digitale Wandel erfolgt jedoch innerhalb der Fabrik und in der Verknüpfung von Wertschöpfungsketten zu flexiblen Wertschöpfungsnetzen. Die Produktion wird zwar gerade im Bereich der Massenprodukte auch weiterhin takt- und bandgebunden erfolgen, doch setzen sich immer mehr flexible Produktionssysteme durch, in denen adaptive und assistive Maschinen mit dem Menschen interagieren Stichwort: Erklärungen ergeben sich aus der nahezu vollstän-.

Zeitungen sind nur noch Teil und nicht mehr Kern des Geschäftsmodells von ehemaligen Zeitungsverlagen. Schon lange ist die Medienbranche von flexiblen Arbeitsverhältnissen und Solo-Selbstständigkeit geprägt. Hinzu kommt der Wandel der Geschäftsmodelle klassischer Verlagshäuser hin zu. Auch sehen sich Journalistinnen und Journalisten — zumindest in einigen Aufgaben — wachsender technischer Konkurrenz ausgesetzt: Hinzu kommt eine wachsende Zahl nachgelagerter digitaler Dienstleistungen, sogenannter Smart Services.

Diese Heterogenität spiegelt sich auch in den Beschäftigungsformen wider, die von Crowdworking-Modellen und Solo-Selbstständigkeit über Minijobs bis hin zu Normarbeitsverhältnissen, etwa im öffentlichen Dienst, reichen. Es wird erwartet, dass Dienstleistungen auf mittlere Sicht nahezu. Dies gilt auch für öffentliche Dienstleistungen und Verwaltungsdienste E-Government. Für einzelne Segmente wird es zu einem Wandel der Geschäftsmodelle und somit auch ihrer Organisationsformen kommen, da neue technologiegetriebene Wettbewerber in den Finanzmarkt drängen.

Die Zerlegung von Tätigkeiten mit dem Ziel einer stärkeren Automatisierung auch komplexer,. Zeitgleich werden für standardisierbare, manuelle Arbeiten zunehmend robotische Lösungen erwartet. Analog zur Produktion werden assistive Systeme mittelfristig in Dienstleistungsbereichen zur Verfügung stehen, die bisher durch einen vergleichsweise niedrigen Technisierungsgrad gekennzeichnet waren, so etwa in der Reinigung oder in der Altenpflege.

Hierin besteht zugleich ein Schnittpunkt zum Strukturkapital. Ein wesentliches Merkmal innovationsförderlicher Arbeits- und Betriebsorganisation ist die Lernförderlichkeit der Arbeit. In der Aufgabenkomplexität spiegelt sich wider, inwieweit unterschiedliche und anspruchsvolle Kompetenzen in der Arbeit einerseits erforderlich sind und andererseits dadurch immer wieder Notwendigkeiten und Chancen des Lernens entstehen. Die im europäischen Vergleich hohe Aufgabenkomplexität ist eine Stärke der deutschen Wirtschafts- und Bildungsstrukturen.

Sie trägt direkt zur Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit der Partizipation, also der Mitwirkung an der Gestaltung der eigenen Arbeit. Diese Handlungsspielräume in der Arbeit sind in Deutschland vergleichsweise gering ausgebildet und liegen unter dem europäischen Durchschnitt. Neue digitalisierte Arbeits- und Aufgabenstrukturen haben das Potenzial, den Erhalt der Aufgabenkomplexität zu sichern und den Ausbau partizipativer Arbeitselemente zu fördern.

Deshalb sollte Neues ausprobiert, aber Bewährtes nicht gefährdet werden. Diese Arrangements müssen reversibel gestaltet sein, damit unerwünschte Effekte korrigiert werden können. Der digital vermittelte Wandel der Arbeitswelt ist für die meisten Akteure Neuland. Digitalisierung als Mittel zu Inklusion und Befähigung nutzen: Durch die Einführung intelligenter Assistenz- und Tutorensysteme, die das informelle Lernen in der Arbeit unterstützen, wird eine prozessimmanente Aus- und Weiterbildung ermöglicht, die allen Beschäftigten zugutekommt.

Dieses Potenzial für Inklusion und Befähigung gilt es durch eine gezielte Förderung zu nutzen. Verlässlichkeit innerhalb der Flexibilität sicherstellen: Wenn unternehmerisch und politisch die Überzeugung vertreten wird, dass die Digitalisierung Chancen für den Erhalt von Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit bietet, müssen die gleichen Akteure dafür sorgen, dass die damit einhergehenden wirtschaftlichen und sozialen Risiken — wie sie etwa in der Flexibilisierung von Arbeit bestehen — nicht auf den einzelnen Menschen übergehen.

Auch Crowdworkern oder Solo-Selbstständigen muss der Zugang zu zukunftssichernden Strukturen und die Teilhabe an Systemen der sozialen Sicherung ermöglicht werden. Die Digitalisierung bietet die Möglichkeit, insbesondere digitale Arbeitsinhalte zu fragmentieren und als Teilaufgaben auszulagern und zu verteilen.

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim. Zukunft der Arbeit in Industrie 4. Fintech — Die digitale R evolution im Finanzsektor. Algorithmenbasiertes Banking mit human touch, hrsg. Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt: Gestaltungskonzepte für Gute Arbeit, in: Arbeitsgestaltung für Industrie 4.

Alte Wahrheiten, neue Herausforderungen, in: Ein neuer Blick auf die Voraussetzungen von Innovationen, in: Was Beschäftigte und Unternehmen verändern müssen, 1. The future of employment. How susceptible are jobs to computerisation? Die vor allem in Feuilletons geführte Makrodebatte zum Ende der Arbeit durch Automatisierung hat einen unbestreitbaren intellektuellen Reiz: Eine vorausschauende Arbeitspolitik benötigt aber einen nüchternen Blick auf die verschiedenen Dimensionen der strukturellen Veränderung der Beschäftigung.

Ein Ende der Arbeit ist nicht in Sicht, wohl aber ein tief greifender Wandel der Arbeitswelt, der verstanden und gestaltet werden muss. Qualifizierung nimmt dabei eine entscheidende Schlüsselrolle ein. Der Dialogprozess Arbeiten 4. Dieser Beitrag fokussiert auf die zentrale Frage der Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung.

Er geht dabei auf die öffentliche Debatte und die vorliegende Evidenz ein und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung. Technik und Wirtschaft Bevor wir auf die Beschäftigungseffekte der Digitalisierung eingehen, wenden wir uns kurz der Bedeutung des digitalen Wandels für Wirtschaft und Arbeitswelt zu. Hier stellt sich die zentrale Frage, ob wir derzeit an der Schwelle zu einer digitalen Revolution stehen oder ob sich der technologische Wandel kontinuierlich fortsetzt.

Auf der einen Seite steht die exponentielle Leistungssteigerung bei der IT-Hardware, die immer schneller immer neue Anwendungsbe-. Heute bleiben hier vor allem rechtliche Fragen zu klären. Auch die aktuellen Statistiken weisen bislang nicht auf Produktivitätssprünge in Deutschland hin. Auch die Vermittlung von Dienstleistungen über digitale Plattformen wird zwar am Beispiel von UBER, airbnb oder Helpling in der Presse breit diskutiert, ihre tatsächliche Bedeutung für die Beschäftigung ist in Deutschland jedoch noch marginal.

Aus unserer Sicht dürfte es künftig weniger auf. Die Vernetzung der Produktion, die Etablierung digitaler Plattformen sowohl im Dienstleistungsbereich wie bei den industrienahen Dienstleistungen und Big-Data-Anwendungen.

David Autor führt dazu das Bild seiner Waschmaschine an, die zwar eine höhere Rechenleistung habe als die erste Apollomission, ihn aber nicht zum Mond bringe Autor Dennoch gewinnen wir in der Zusammenschau den Eindruck, dass die kommenden Jahre deutliche Veränderungen für eine wachsende Anzahl von Branchen und ihre Beschäftigten bringen, die weit über die bisherige Dynamik hinausgehen.

Dieser erwartete Entwicklungssprung setzt jedoch mehr Innovationsbereitschaft der Betriebe voraus, sei es aus eigenem Antrieb oder wegen der wachsenden Konkurrenz durch Start-ups und neue Geschäftsmodelle. Da sich die deutsche Situation mit starkem Mittelstand, dualer Ausbildung, starker Industrie, hoher Exportorientierung, schwachem Dienstleistungssektor und geringer Gründungsrate deutlich von.

A n aly s e n den führenden digitalen Wirtschaften wie den Vereinigten Staaten, Schweden oder Israel unterscheidet, wird Deutschland einen eigenen Weg zu einer digitalen Wirtschaft finden müssen.

Hier blicken wir zunächst auf das Ganze. Roboter und intelligente Maschinen würden langfristig die meisten Beschäftigten ersetzen. Dieser Gedanke ist keinesfalls neu: Jahrhunderts führten zu ihrer Zeit zu ähnlichen Prognosen über ein Ende der Arbeit.

A n aly s e n gefährdet sein könnte Bonin u. Aber auch diese Zahl ist hypothetisch, und dies nicht nur, weil zahlreiche rechtliche, gesellschaftliche und nicht zuletzt wirtschaftliche Hürden vor einer unkontrollierten Automatisierung schützen.

Vielmehr passen die Beschäftigten ihre Tätigkeiten bereits kontinuierlich an und übernehmen komplexere Aufgaben. Jobs fielen demnach u. Hinzu kommt, dass die 5,1 Mio. Für den ersten anstehenden Schritt, die Analyse der Beschäftigungseffekte der Digitalisierung, bietet sie jedoch kaum einen Mehrwert. Denn es werden lediglich einzelne Beispiele der Automatisierung herangezogen, um weitreichende Thesen zu belegen. Dementsprechend bleiben die Aussagen zu den Effekten vage und abstrakt. Wenn wir die Diskussion zur Zukunft der Arbeit in einer digitalen Welt ernsthaft führen wollen, brauchen wir jedoch konkrete Anhaltspunkte, wie sich der Arbeitsmarkt verändern wird.

Darauf aufbauend, sollten wir den Wandel begleiten und aktiv mitgestalten. Den ersten Schritt der Analyse wollen wir. Denn steigende Produktivität führt auch zu steigender Nachfrage, sowohl nach neuen Produkten als auch nach qualifizierten Arbeitskräften.

Die These, dass der positive Nachfrageeffekt durch technologische Innovationen den negativen Substitutionseffekt von Arbeit durch Maschinen übersteigt, wird auch durch eine neue Studie zu den regionalen Beschäftigungseffekten in Europa erhärtet Gregory u.

Demnach sind im Zeitraum von bis rund 11 Mio. Weitere Hinweise gibt die Einschätzung der Beschäftigten selber, wie stark sich ihr Arbeitsplatz verändert und ob sie seinen Verlust durch Digitalisierung fürchten. Bei vier von fünf Befragten hat sich zudem in den letzten fünf Jahren die technologische Ausstattung verändert. Dieser Anteil entspricht den erwähnten. Demnach wäre die Digitalisierung nur ein Faktor unter vielen, was angesichts des ständigen Wandels in der Wirtschaft plausibel erscheint.

Der digitale Wandel wird die Dynamik am Arbeitsmarkt erhöhen. Die Digitalisierung wird die Fachkräfteengpässe nicht beseitigen, sondern eher verschärfen. A n aly s e n Denn die neue Beschäftigung wird überwiegend in den Bereichen entstehen, wo bereits jetzt Engpässe herrschen. Die Beschäftigten müssen sich auf deutliche Veränderungen einstellen, die von einzelnen neuen Tätigkeiten über komplette Wechsel in angrenzende Berufe bis zu Umschulungen reichen können.

Bei den vorliegenden Prognosen sollten zwei Aspekte bedacht werden. Die bislang vorliegenden Belege beziehen sich auf eine digitalisierte und vernetzte Produktion. Jedoch sind maschinelles Lernen und künstliche. In diesem Bereich werden wir in den kommenden Jahren eine rasante Entwicklung erleben.

Die Prognosen bieten uns eine gewisse Orientierung. Blind darauf verlassen sollten wir uns nicht. Es bleibt der politische Auftrag, den digitalen Wandel zu gestalten und die Unternehmen und Beschäftigten dabei zu unterstützen. Empirische Evidenz und Polarisierung Die Digitalisierung und der technologische Fortschritt mögen heute eine neue Qualität erreichen. Sie üben jedoch schon eine Weile ihre. A n aly s e n Wirkungen auf die Beschäftigung aus. Daher lohnt sich ein Blick zurück, um fundierte Aussagen darüber zu treffen, wer bislang betroffen war und welche Effekte sich zeigen.

Die Veränderungen durch die Digitalisierung werden in engem Zusammenhang mit der Art der jeweils ausgeübten Fähigkeiten diskutiert. Dabei wird angenommen, dass der technische Fortschritt Routinetätigkeiten manueller wie kognitiver Art zunehmend ersetzt, während analytische und interaktive, aber auch manuelle Nichtroutinetätigkeiten stärker nachgefragt werden.

Demnach stieg sowohl der Anteil analytischer als auch der Anteil interaktiver Nichtroutinetätigkeiten seit den er-Jahren von 25 bzw. Folglich überwiegen jetzt die analytischen und interaktiven Tätigkeiten, während die kognitiven Routinetätigkeiten und alle manuellen Tätigkeiten sich auf einem geringen Niveau eingependelt haben.

Welche Jobs fallen weg und wer wird betroffen sein? Früher war die eindeutige Antwort: Jobs mit niedrigen Löhnen und vor allem Geringqualifizierte. In der aktuellen Diskussion zur Digitalisierung ist hingegen die These einer Polarisierung der Arbeitsmärkte sehr präsent. Demnach würde die Nachfrage nach Arbeitskräften mit mittlerer Qualifikation sinken, während die beiden Pole, Gering- und Hochqualifizierte, profitieren würden. Die Annahme ist, dass durch die Automatisierung zunehmend Tätigkeiten im mittleren Qualifikations- und Lohnbereich entfallen.

Vor allem Berufe mit vielen Routinetätigkeiten, wie sie Bank- oder. Versicherungsfachleute oder Warenprüfer ausüben, würden zunehmend automatisierbar. Die Polarisierungsthese hätte starke gesellschaftliche Auswirkungen: Wir sind bei der Interpretation zurückhaltender.

Sieht man sich die Daten und Studien genau an, so fällt auf: Es sind vor allem die er-Jahre, in denen sich Belege für eine Polarisierung in den Vereinigten Staaten, aber auch in Europa finden lassen.

In dieser Zeit wurden viele mittlere Tätigkeiten ausgelagert, oftmals nach Übersee: In der Produktion, aber auch in der Verwaltung und Buchhaltung. Gleichzeitig änderten sich Konsumpräferenzen und die Nachfrage nach gering entlohnten Dienstleistungsjobs stieg an.

In Deutschland wurde in den letzten Jahrzehnten zudem mit den Arbeitsmarktreformen ein Ausbau der Beschäftigung ermöglicht, allerdings überwiegend im Niedriglohnbereich. Diese Sondereffekte haben zusammen mit der Digitalisierung zu einer Polarisierung geführt. Die Hoffnung, Digitalisierung und Automatisierung werden die Fachkräfteengpässe beseitigen, trügt.

Viele Tätigkeiten im Pflege- und Gesundheitsbereich sind in absehbarer Zukunft nicht automatisierbar und sollten es zum Teil auch nicht sein. Im technischen Bereich, vor allem in der IT, werden sich die Engpässe durch eine steigende Nachfrage eher noch erhöhen.

Daher müssen Unternehmen weiterhin aktiv ihre Fachkräftebasis sichern gute Arbeit, Weiterbildung, neue Zielgruppen aktivieren. Vor allem hochwertige Produkte mit neuen, kundenorientierten Dienstleistungen bieten für deutsche Betriebe neue Perspektiven Big Data, digitale Plattformen als Bindeglied zwischen Produzenten und Kunden.

Flexible und mobile Arbeitsformen müssen zum beiderseitigen Vorteil von Betrieben und Beschäftigten genutzt werden. Hier ist ein neuer Flexibilitätskompromiss nötig. Berufsbilder und Ausbildungsinhalte müssen zeitnah an neue Tätigkeiten angepasst werden.

Es ist jedoch keine grundlegende Erneuerung der Ausbildungen nötig, vielmehr müssen die Institutionen eine kontinuierliche Evaluation und Weiterentwicklung sicherstellen sowie neue digitale Lernansätze integrieren. Die Arbeitsmarktpolitik sollte sich auf einen tiefer gehenden Wandel vorbereiten, die Wechsel zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit werden wieder zunehmen.

Mittelfristig muss das Ziel sein, durch frühzeitige Unterstützung etwa bei der Weiterbildungsberatung Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Neue Erwerbsformen Es erscheint nachvollziehbar, dass digitale Plattformen zu einer Verbreitung der Gig Economy Kurzzeitjobs für jedermann und vermehrtem Crowdworking und damit zu einem Anstieg der Solo-Selbstständigkeit führen. Belegen lässt sich dies jedoch bislang nicht, weder in Deutschland noch in den Vereinigten Staaten mit Ausnahme einiger Metropolregionen.

Derzeit steigt die abhängige Beschäftigung, und die Solo-Selbstständigkeit sinkt. Eine Trendumkehr erscheint aber angesichts der neuen technologischen Möglichkeiten nicht ausgeschlossen. Schlussfolgerungen Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus diesen Trends ziehen? Der Wandel erfordert aktive Gestaltung. Qualifizierung nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Literatur Autor, David Why are there still so many Jobs? Wandel der Beschäftigung — Polarisierungstendenzen auf dem deutschen Arbeitsmarkt, Gütersloh.

Digitalisierung am Arbeitsplatz, Berlin. The Future of Employment: How susceptible are Jobs to Computerization, Oxford. Beschäftigungseffekte des routineverzerrten technologischen Wandels in Europa Mimeo , Stuttgart.

Durch partizipativ und agil organisierte soziale Innovationen entstehen nicht nur technisch bessere und kostengünstigere Lösungen, sondern die Arbeit wird auch demokratisch gestaltet. Die Gestaltung von Technik ist immer ein sozialer Prozess, der eine Fülle sozialer und gesellschaftlicher Fragen aufwirft Pfeiffer a — das gilt zumal für Industrie 4.

Was wird mit welchem Ziel durch wen und in welchen Abläufen gestaltet? Es geht nicht um die Einführung einer neuen Technologie, verbunden mit einer inkrementellen Anpassung von Arbeitssystemen, sondern um eine Vielzahl neuer Technologien und Anwendungsformen unterschiedlichen technischen Reifegrads.

A n aly s e n Gestaltungsanforderungen stellen sich ebenso in den planerischen und indirekten Bereichen, sie sind ein Thema für Innovationsabteilungen und -prozesse und haben Folgen weit über die produzierenden Branchen hinaus.

Dafür werden Unternehmen und Beschäftigte, Interessenvertretungen und Gesellschaft Antworten finden müssen. Diese lassen sich aber nicht nachgeordnet oder jenseits des technisch zu Gestaltenden beantworten. Zwar lässt sich im Web nicht mehr scharf zwischen Gestaltung und Nutzung trennen, und es zeigen sich neue Dialogformen zwischen Nutzenden und Entwickelnden.

Welche Nutzungsformen möglich sind, entscheidet sich aber weiterhin zunächst auf der Ebene technischer Protokolle, Programmcodes und Netzwerkarchitekturen sowie durch die sie bestimmenden Akteurinnen und Akteure. Vier Dimensionen lassen sich dabei analytisch unterscheiden: Jede dieser technologischen Ebenen enthält für sich allein Gestaltungsherausforderungen, die nicht im bisherigen Modus der Arbeits- und Technikgestaltung zu bewältigen sind.

Das gilt umso mehr für innovative Verbindungen mehrerer dieser technologischen Elemente. Eingespielte Formen der Arbeitsgestaltung und ihrer Regulierung geraten an ihre Grenzen. Etablierte Formen der betrieblichen Mitbestimmung hinken der technischen Entwicklung hinterher.

Es wird immer schwerer, technisch alle relevanten Aspekte zu verstehen und rechtzeitig gestaltend zu regeln.

Selbst bereits eingeführte Technik wandelt sich bei Software-Updates schneller und grundsätzlicher als bisher und erfordert immer wieder neue Einschätzungen und gegebenenfalls Regelungen bezüglich Daten- und Arbeitsschutz. Diese Herausforderungen erfordern proaktivere Gestaltungsansätze als bisher. Verfahren für inkrementelle Automatisierungsschritte entlang technologisch bekannter Pfade und mit eingespielten Akteuren geraten an ihre Grenzen. Gleichzeitig müssen die Potenziale der neuen Technologien zeitnah zum produktiven Einsatz gebracht und in robuste, serientaugliche Anwendungen übersetzt werden, ohne die Anlagenverfügbarkeit zu gefährden.

Gute Arbeit am Hallenboden. Intelligentere Prozesse erhöhen durch Sensoren und Algorithmen die Gesamtkomplexität. Kommt es zu den zwar selteneren Störungen, muss der Mensch weit mehr Fach- und Erfahrungswissen ad hoc aktivieren als bisher. Innovationstreibern fehlt spezifisches Produktions- und Prozesswissen. Viele der relevanten Technologien haben ihren Ursprung nicht in der produzierenden, sondern in der IT-getriebenen Industrie.

Management und Beschäftigte sind angesichts der Dynamik der Entwicklung und der Vielfalt der technischen Möglichkeiten teilweise damit überfordert, ihre Ansprüche. Gestaltungskonzepte für diese multiplen Herausforderungen müssen erst noch entwickelt werden. Die neuen Gestaltungsanforderungen beziehen sich aber nicht nur auf die Arbeitsgestaltung im engeren Sinne, sondern sie potenzieren sich bei der Gestaltung neuer Geschäftsmodelle und angesichts der Dynamik der technischen Entwicklung.

Ökonomische Akteure zielen auf eine weitgehende Ersetzbarkeit qualifizierter Arbeit und auf eine Workforce, die nicht mehr. Damit stellt sich die Frage: Wer kann Industrie 4. Und in welchen Formen kann dies gelingen?

Dieses einmalige Potenzial könnte zur Gestaltung eigenständiger Industrie 4. Die Antwort auf die Frage, wie Industrie 4. Damit entstehen nicht nur technisch bessere und kostengünstigere Lösungen, sondern die Arbeit wird auch demokratisch gestaltet Casey Im Umgang mit Industrie 4.

Zwar bleiben auch bei einem disruptiven technischen Wandel die Prinzipien guter und humaner Arbeit weiterhin gültig Hartmann , aber wie sie sich in Gestaltungsprozessen konkretisieren, ist damit noch nicht gesagt. Die bisherigen Verfahren in den Unternehmen für die Gestaltung von Arbeitssystemen und Technik oder bei der punktuellen Einführung neuer Technologien reichen dafür nicht aus.

Zunächst also zur Frage: Wer soll Industrie 4. Das darf weder den IT-Konzernen im Silicon Valley überlassen werden noch den dafür bislang vorgesehenen betrieblichen Funktionen wie der Anlagenplanung oder dem Engineering.

Die Beschäftigtenstruktur in Deutschland ist — anders als etwa in den USA — in ihrer Mitte besonders gut qualifiziert: Wie deutlich wurde, geht es bei Industrie 4. Innovationen top-down zu entwickeln, birgt die Gefahr, mögliche Fallstricke in der Praxis zu spät und erst im produktiven Einsatz zu bemerken. Auch deshalb sind Ansätze für Innovation in den letzten Jahren immer agiler und iterativer, kollaborativer und nutzungsorientierter geworden.

Bislang beschränken sie sich jedoch meist auf Produkte im End-Consumer-Bereich und auf betriebliche Funktionsbereiche jenseits der Facharbeiter-Ebene und des Shopfloors. Partizipative und agile Formen der Technikgestaltung haben das Potenzial, beides zu ermöglichen, wenn dabei von Anfang an die Beschäftigten auf dem Shopfloor einbezogen sind und ihre formale Qualifikation wie ihr lebendiges Arbeitsvermögen einbringen können.

Literatur Bosch, Gerhard Facharbeit, Berufe und berufliche Arbeitsmärkte, in: WSI-Mitteilungen 67 1 , S. The transformation of employee participation. We, the people at work, in: The building blocks of economic complexity, in: Digitalisierung industrieller Arbeit, Baden-Baden, S. Employee voice and organizational performance. Human Relations, 63 3 , S. Kein Licht ohne Schatten, in: Mut zu Innovationen, Berlin, S. The riskreward nexus in the innovation-inequality relationship, in: Industrial and Corporate Change 22 4 , S.

Technisierung von Arbeit, in: Handbuch Arbeitssoziologie, Wiesbaden, S. Auf dem Weg zum digitalen Despotismus, in: Mittelweg 36, 24 6 , S. Working Paper, Stuttgart, Online unter: Es gibt Modelle mit sog. Diese Frequenzen sind, wenn überhaupt, nicht so einfach auszulesen. Dagegen sind jene Steckdosen, bei denen der Code frei wählbar ist, sehr einfach anzusteuern.

Dabei kann man, wie bei üblichen Radios, per Software die Frequenz und bestimmte Optionen einstellen. Wem das noch nicht genug ist, der kann seinen Pi gleichzeitig auch als Radio-Sendestation verwenden. Der Raspberry Pi hatte nicht schon immer ein integriertes Bluetooth Modul.

Auch das günstige Zero Model muss ohne Bluetooth Adapter auskommen. Abhilfe verschaffen hier die mobilen Surfsticks, welche es auch oft als Geschenke bei Datentarifen gibt. Mit solch einem Stick und einer SImkarte mit entsprechendem Datenvolumen kann der Pi dauerhaft online sein. So gibt es bspw. Umsetzungen eines Distanzmessers, welche lediglich mit einer Kamera und einem Laser Modul auskommen. Dabei wird der Laser sehr schnell an und ausgeschaltet und dabei werden Bilder aufgenommen.

Durch den Strahlensatz lässt sich dann die Entfernung berechnen. Anders als gewöhnliche Motoren lassen sich Servomotoren individuell per Winkel steuern. Dabei ist lediglich die Angabe des Rotationswinkel zum Bewegen des Motors nötig.

Der Raspberry Pi beherrscht diese Übertragungsmethode, wobei die Ansteuerung z. Sobald man allerdings mehrere Servomotoren ansteuern möchte, so können entweder die GPIOs knapp werden, oder man benötigt mehr Strom.

Und damit noch nicht genug. Es können sogar mehrere Boards hintereinander geschalten werden. Dies ist wichtig, da die GPIOs somit geschützt sind. Da viele alternative Schrittmotoren z. Nebenbei ist es damit sogar möglich zwei Motoren gleichzeitig individuell zu steuern. Dieser IC ist eine weitere Möglichkeit Schrittmotoren zu steuern.

Dadurch kann man nicht ohne weiteres analoge Module auslesen. Hier hilft der MCP Baustein. Damit ist es möglich auch analoge Module am Raspberry Pi zu verwenden und daher wird dieser digitale Wandler bei allen Analog-Modulen am Raspberry Pi benötigt.

Eines dieser analogen Module ist ein 2-Achsen Joystick. Dabei sind zwei Potentiometer siehe unten für X und Y-Achse verbaut, welche durch das Bewegen mehr oder weniger Spannung durch lassen. Wandelt man den analogen Wert in einen digitalen um, so bekommt man Zahlen zwischen 0 keine Spannung und volle Spannung. In der Mitte wird auf beiden Achsen ein digitaler Wert von ca. Potentiometer sind im Grunde genommen drehbare Widerstände.

Dabei hat jedes Modul einen maximalen Widerstand, wobei dieser bis auf 0 verringert werden kann. Neben Joysticks finden Potentiometer auch z. Um festzustellen, ob es regnet bzw. Dieser arbeitet analog und kann mit dem MCP ausgelesen werden. Je nach Wassermenge erhöht sich die Leitkapazität und ein stärkeres analoges Signal wird ausgelesen.

Mit einem Pulssensor kann die Herzfrequenz am Raspberry Pi ausgelesen werden. Dabei verändert sich der analog erfasste Wert, je nach Pulsschlag. Dieser wird wiederum mit einem ADC umgewandelt und anhand der letzten gemessenen Werte wird der Puls bestimmt.

Viele Geräte brauchen jedoch eine höhere Spannung. Um die Stromkreise nicht zu vereinen, kann man Relais benutzen, was im Grunde genommen Schalter sind. Mit dem LM Modul und ähnlichen lassen sich höhere Spannungen abwärts regulieren.

So kann man bspw. Die genauen Spezifikationen können hier nachgelesen werden. Wer über einen Kauf nachdenkt, kann sich meinen ausführlichen Testbericht ansehen. Gerade der letzte Punkt hat mich, neben der höheren Eingangsspannung, sehr gestört, da resistiver Touch ungenauer ist und kalibriert werden muss. Falls also jemand zwischen beiden Modulen auswählen kann, würde ich das offizielle Display empfehlen genauere Begründung hier. Neben Touchscreens gibt es natürlich auch reine Textzeichen Displays.

Fast alle dieser Displays besitzen einen HD Controller, welcher einfach mit dem Raspberry Pi angesprochen werden kann. Neben den üblichen 7 Segment Anzeigen, gibt es auch Modelle, welche 15 steuerbare Segmente enthalten und womit es auch möglich ist Buchstaben anzeigen zu lassen auch wenn das nicht so schön aussieht. Dabei wird das Signal über SPI gesendet. Ich habe eine Bibliothek geschrieben, die das Benutzen dieser Matrizen sehr einfach macht. Damit lassen sich elektronische Saves oder auch Türverriegelungen bauen.

In Verbindung mit einem Numpad kann zusätzlich noch ein Passwort verlangt werden. Die Abfrage des Sensors ist erstaunlich genau und findet anhand von Merkmalen statt. Nach dem Auslesen bzw. Speichern des Abdrucks ist es sogar möglich, den Abdruck als Bild zu exportieren. Der Raspberry Pi kann — und wird — auch als Mikrocontroller verwendet, hat jedoch noch viel mehr Funktionen, da darauf ein Betriebssystem läuft. Ein echter Microcontroller ist z. Dieser kann von Haus aus z. Man kann die Arduino auch sehr einfach am und mit dem Raspberry Pi betreiben, z.

Da es noch mehr Projekte für den Arduino als für den Raspberry Pi gibt, kann man auch diese ohne mühsames umschreiben, am Raspberry Pi über den Arduino Umweg zum Laufen bringen. Dadurch, und durch seinen sehr geringen Preis, ist er deutlich attraktiver als ein Arduino.

Codeschloss Projekte ist ein numerisches Eingabefeld erforderlich. Hierfür gibt es eigene Module, welche wie ein Numpad an der heimischen Tastatur aussehen.

Ein Magnetventil eignet sich um den Fluss von Flüssigkeiten oder Gasen zu unterbrechen. Zwischen zwei Rohe bzw.

Ideal eignen sich magnetische Ventile, welche mit 12 Volt betrieben werden. Dazu benötigt man lediglich eine externe Stromversorgung und am Raspberry Pi ein Relais , womit der Elektromagnet geschaltet wird. Dabei gibt es unterschiedliche Sensoren, die eine höhere Genauigkeit haben oder eine höhere Durchflussmenge und maximalen Wasserdruck.

So lässt sich bspw. Je nach Modell variiert die Genauigkeit und das zu messende Maximalgewicht. Das Modul ist in zwei Varianten verfügbar: Mit grün und ohne schwarz Infrarot-Filter. Durch mehrere Servos ist es möglich einen mehrachsigen Roboterarm mit dem Raspberry Pi zu steuern. Dabei gibt es verschiedene Ausführungen, wovon die bekannteste jedoch jene mit 6 Motoren ist.

Neben üblichen Widerständen und Potentiometern gibt es auch Fotowiderstände. Diese besitzen eine lichtempfindliche Oberfläche und haben, je nach Lichtintensität, einen unterschiedlichen Widerstandswert.

Anwendung finden können sie bspw. Allerdings muss entweder ein Arduino als Zwischensegment genutzt werden, oder aber der Onboard-Sound wird deaktiviert, wobei dann dieser Streifen auch direkt ansprechbar ist. Da der Raspberry Pi aber keine Echtzeitsignale sendet und damit die Frequenz nicht so hoch ist, eignet sich dieser Streifen nicht für alle Projekte.

Dennoch bietet der WS preislich einige Vorteile. Falls deiner Meinung nach noch wichtige Raspberry Pi Sensoren fehlen, würde ich mich über ein Kommentar freuen — ich füge sie dann hinzu. Hallo Florian, einen PH Sensor habe ich zwar noch nicht angesteuert, allerdings gibt es durchaus solche Module: Geht aber sehr ins Geld.

Für die von dir angeführten Werte sind ca. Da braucht man dann auch Kalibrierlösungen und gute Kenntnisse der Sache.

Bisher habe ich bezahlbare Sensoren vor allem bei http: Letztere verkaufen auch einige vernier Sensoren, aber auch andere. Ein paar habe ich probiert und für den Aquarianer als genauer als nötig gefunden. Sorgfalt bei Messung und Pflege vorausgesetzt. An weiteren Erfahrungen zu anderen derartigen Sensoren bin ich immer interessiert. Je nach Zusammensetzung des verwendeten Salzes für die Wasserwechsel ist die Dichte auf jeweils unterschiedliche Weise von der Leitfähigkeit abhängig.

Über die Druckabhängigkeit der Werte braucht man sich bei der normalen Tiefe heimischer Aquarien ja keine Gedanken machen, sonst käme das auch noch dazu. Diese haben auch einen Analogen Ausgang, funktionieren aber nur zuverlaessig mit 5V 3. Ja, solange noch GPIOs frei sind.