Option (Wirtschaft)


Hallo Peter , Hallo Hr. Ich werde berichten, ob und wie lange das zu zu gestalten sein wird. Vertrieb, Bestandsverwaltung, Leistungsbearbeitung, Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen nach Solvabilität II und nach HGB, Rechnungswesen, Vermögensanlage und -verwaltung, Elektronische Datenverarbeitung im Hinblick auf ihrerseits wichtige versicherungstypische Tätigkeiten. Nur dann kann ich wirklich gezielt darauf antworten.

Inhaltsverzeichnis


Bankmitarbeiter und Steuerberater soweit erstmal schon , jedoch sind sich beide nicht ganz sicher, inwieweit sich dieses für meine weitere Planung verwenden lässt hinsichtlich Werbungskostenabzug auf Kapitaleinkünfte bei der EKST oder ggf. Da gibt es nichts mehr zu planen. Das Einzige, was Du noch machen kannst, ist die Daten der Steuerbescheinigung en in die Steuerformulare einzutragen. Und da solltest Du auch ruhig schon einmal mit anfangen! Die Punkte 1, 2 und 4 und sind soweit richtig, wobei mir nicht so klar ist, wie Du unter 2d negative Zinsen erzielen willst.

Das gilt nicht umgekehrt!! Kursgewinne aus Aktien werden sehr wohl z. Einen Werbungskostenabzug auf Kapitaleinkünfte gibt es seit Einführung der Abgeltungssteuer nicht mehr. Das kannst Du vergessen! Hatten wir das Thema nicht an anderer Stelle schon einmal?? Ob Du deine gezahlten Kreditzinsen anderweitig steuerlich nutzen kannst, kann ich nicht beurteilen.

Die Finanzbehörden haben es eigentlich immer ganz gerne ich übrigens auch! Grauzonen, die beliebig hin und her geschoben werden, werden da nicht so gerne gesehen. Klare Kontentrennung, klare Zuordnung.

Alles andere ist eher zweifelhaft. Erstmal Danke für die Antwort. Steuerplanung , daher , da einige Dinge noch nicht zugeordnet sind. Also die Frage Privat oder Betrieblich noch nicht eindeutig zugeordnet. Bei den bereits eindeutig zugeordneten Dingen ist für keine Planung mehr möglich , dieses ist klar. Mit den Werbungskostenabzug hast Du erstmal ja schon was für rausgesucht , sollte Anlage im Betrieb gehalten werden , sieht es aber Kosten , z.

Mit den Finanzbehörden und den weiteren hast Du natürlich Recht , dieses ist immer mein Umgebungsrahmen , in dem ich mich bewegen muss , also eher zweifelhaft , bisher zwar Grenzwertig , aber selbst nach einigen Betriebsprüfungen immer noch i.

In der Regel sind Sie meiner und der meines Steuerberaters gewählten Argumentation immer gefolgt , und ich vermute , dieses wird auch weiterhin so eintreffen. Aber dafür musste man auch halt gut drauf vorbereitet sein. Also der Grad ist Dünn. Und dann würde nur noch eine rechtliche Prüfung , Klarheit bringen. Aber auch darauf wäre ich vorbereitet. Rente andersrum , mit grösserer Wettchance auf Gewinn der Wette , durch aunutzen der Systemfehler , Break even , Ertragsanteilsversteuerung der Renten u.

Manchmal ergeben sich daraus doch recht nette Optionen , die vorher so noch nicht zu sehen waren. Viele Leute lachen erstmal darüber wenn ich mit den umgekehrten Gedanken komme , später meist , lachen dann die wenigsten , wenn Sie erstmal verstanden haben was es für Sie bedeutet , das Sie sich diese zusätzlichen Gedanken evt. Ist ja auch oft zu anstrengend.

So , jetzt nochmal zu Pkt. A das Kursverluste aus Aktien , nur mit Kursgewinnen aus Aktien verrechnet werden können. Hier scheinbar einstimmige Meinung aller , können wir dann ja so als gesichert festhalten. B Andersrum Kursgewinne aus Aktien aber sehr wohl mit z. Zinsverlusten aus 2a verrechnet werden können??? Ist diese Sichtweise so richtig verstanden??? Danke schon mal im Vorraus fürs darüber Nachdenken. Sie sind besonders wertvoll. Nicht deshalb, weil sie halt Gewinne sind, sondern weil sie die Einzigen sind, mit denen man Aktienverluste ausgleichen kann.

Dies ist für die vorausschauende! Planung wichtig, denn es wäre doch allzu schade, wenn man einen Aktiengewinn entweder durch einen Stückzins-Verlust ausgleichen würde nunja — das kommt eher selten vor oder aber am Ende des Jahres einfach so auf der Steuerbescheinigung wieder findet. Wäre doch schade, oder? Danke für die Antwort , muss ich mir halt ggf. Alles wieder erstmal neu für mich zu bedenken. Aber Egal , es ist ja noch etwas Zeit bis Depot mit nur noch Bar Dividenden Zahlungen Also dann nur noch 2c aufgebaut sein soll , und umschichtung beendet wird.

Bis dahin kann ja das eine mit dem anderen ggf. Hallo Peter , nachdem ich nochmal länger darüber nachgedacht habe , sind ja eigentlich nicht die Aktien — Kursgewinne das Besondere , sondern die Aktien — Kursverluste. Jetzt frage ich mich ob die zeitliche Abfolge von der Bank auch so genau gesehen wird , mit der vorhaltung von den Steuertöpfen. Also hier müsste ja erst ein Verlust gemacht werden , der dann später mit Aktien — Kursgewinnen wieder ausgeglichen werden könnte.

Ergebnis gleich Null Einkünfte , Steuerlich jedoch , da A nach C lag und B bereits mit C verrechent wurde , aus A zwar den Verlust bestehend , jedoch keine Verrechnungsmöglichkeit mehr mit C , da hier ja C bereits vorher mit B verrechnet wurde und nur noch D für A über bleiben würde , somit , da ja hier keine Verrechnungsmöglichkeit mit A , ein Gewinn aus D von ,00 Euro , und ein unberücksichtigter Verlust von ,00 Euro aus A.

Somit Steuerlast ,00 Euro Gewinn aus D. Also auch hier zwar Einkommen Null , aus Steuerlicher Sicht , jedoch ,00 Euro Einkommen , welche nicht mit den Verlust aus A verrechnet werden können wegen zeitlichen Ablauf. Aber es ist schon so, wie Du vermutest: Es geht einfach der Reihe nach.

Und wenn es etwas zu verrechnen gibt, dann wird das auch verrechnet. Im Resultat ist dann das steuerliche Ergebnis von der Reihenfolge der einzelnen Zuflüsse abhängig. Und darum sollte man eben schon mal einen Blick auf seine Verlusttöpfe werfen, wenn man denn wie ich eine ziemliche genaue Steuerplanung und -Optimierung betreibt. Aber so richtig tragisch ist ein nicht ausgleichbarer Aktienverlust ja auch nicht. Entweder die Bank übernimmt ihn ins nächste Jahr. Oder, wenn man eine Verlustbescheinigung beantragt, kann man ihn mit Aktiengewinnen bei anderen Banken verrechnen.

Geht das auch nicht, trägt das FA den Verlust vor. Es geht also nichts verloren. Zumindest nicht solange es keine Änderung an den aktuellen Regeln gibt. Das passiert vor Berücksichtigung eines erteilten Freistellungsauftrages. Wie es aussieht , ist die Bank in der Pflicht, einzelne Verlusttöpfe zu führen. Das Ergebnis daraus , ist wie auch bereits oben beschrieben , jedenfalls ein dann immer anderes.

Auch mein Steuerberater , mit dem ich über 20 Jahre recht eng und gut zusammenarbeite , sieht leider auch keine andere Lösung wie Trennung und dann Verrechnung wie benötigt wieder mehr Kosten für weitere Depots. Und Peter , das nichts verloren geht , ist ja auch nicht richtig , denk nochmal an unser kleines Gedankenspiel. Freibeträge , die Jährlich anfallen , können halt nicht mit ins Folgejahr übertragen werden.

Die sind dann einfach nicht genutzt , und verfallen dann. Und das wäre doch auch traurig , oder??? So wäre jedenfalls meine Sichtweise auf die gewünschte optimale Reihenfolge. Oder liege ich hier so falsch??? Würde ja sonst am Ende evt. Da würde ich mal denken , das die Günstiger-Prüfung dann wohl notfalls selber gemacht werden muss.

Also erstmal A mit C , dann B mit D und dann ggf. Vorraussetzung ist natürlich , das überhaupt A ,B ,C ,D , vorhanden ist , und dieses dann auch sauber getrennt verrechnet werden kann. Wir werden sehen , es bleibt spannend dieses Leben. Mit anderen Vorfällen kombiniert habe ich deshalb auch schon einmal die Beziehung zu einer Bank beendet! Aber noch einmal zum eigentlichen Problem: Ob eine Trennung in verschiedene Depots ich nehme an: Das hilft wohl nicht wirklich viel.

Meine Lösung ist eine wirklich peinlichst genaue Planung. Und dabei sind Kursverluste aus Aktienverkäufen steuerlich kein Problem, darum muss ich mich nicht kümmern. Die bleiben ja in ihrem Verlusttopf. Übrigens, mal so nebenbei: Schon deshalb meine Lieblingsbank! Um Aktienverluste muss ich mich nicht kümmern. Aber um die Kursgewinne! Bevor es dazu kommt, verkaufe ich dann eher ein paar Aktien, die einen Buchverlust ausweisen.

Wenn ich diese Aktien eigentlich gar nicht verkaufen wollte, kaufe ich sie am selben Tag zurück. Ich muss aber dazu sagen, dass dies unterjährig noch nicht vorgekommen ist! Höchstens einmal zum Jahresende, wenn ich sehe, dass im Aktientopf noch Gewinne verbucht sind. Da ergreife ich dann zu o. Scheint Kostengünstig und vernünftig zu arbeiten. Da ich aus Gewohnheit eigentlich telefonische Order aufgegeben habe , muss ich mich wohl auch da umgewöhnen , da ansonsten immer mit 10,00 Euro zusätzlich verbucht wird.

Da bei mir auch schon gerne mal die Verluste teilweise überwiegen. Diese können dann ggf. Sollte dann doch noch etwas über bleiben Vermutlich , kann ja dieses dann normal verrechnet werden. Und ganz am Ende hoffe ich , das mehr über war , wie ich für bezahlt habe. Oder anders gesagt , das ein paar Reste über bleiben , die erneut einen Beitrag leisten können. Aber möglicherweise macht comdirect dieses ja auch schon gleich richtig , und ich kann mir dann eine aufteilung mit doppelter Order sparen.

Auch dieses für mich nicht ganz unwichtig , damit entweder Einstandskurs über First in First out , oder über den Durchschnitt ermittelt , mit den dann ggf. Also auch hier müsste ich vorher Berechnungsmethode wissen , um entweder Gattungsgleiche oder andere WP zu kaufen. Das ist eine ganz klare Regel!

Was zuerst gekauft worden ist, ist auch das, was als erstes bei einem Verkauf wieder ausgebucht wird innerhalb desselben Papieres natürlich. Auch da arbeitet die Comdirect übrigens von den Banken, die ich kenne, als Einzige!

Du kannst Dir jederzeit eine Übersicht über alle einzelnen Käufe ansehen! All das vermisse ich bei anderen Banken schmerzlich. Hallo Peter , die FIFO Frage ist insofern eine Frage , ob diese Regel nach wie vor also wie früher angewendet wird , oder ob im Zuge dieser ganzen Besteuerungsänderungen bei Aktien , auch diese Regel geändert auf Durchschnittswerte worden ist , insbesonder bei Gattungsgleichen Käufen und Teil-Verkäufen.

Aber gut auch das Du hier ja scheinbar schon andere Erfahrungen mit der Comdirect gemacht hast , sogar eine verknüpfbare Steuersimulation , sehr gut.

Hat Comdirect einen weiteren Punkt gesammelt. Die Sparplanvariante wird eher selber gemacht. Bei Gold , ist schon bald wieder mal Zeit gekommen , um sich evt. Aber hier ist Dank Yellen und Co. Im Übrigen, da Du ja gerne Gedankenspiele magst, will ich Dir ein weiteres servieren: Wenn Du also z. Das ist aber manchmal nicht so ideal. Hängt eben davon ab, was Du mit dem Verkauf bezweckst. Vielleicht würden die ältesten gerade einen ordentlichen Gewinn inkl. Die Lösung ist ganz einfach wenn man ein zweites Depot hat: Einfach eine Teil-Übertragung in Auftrag geben.

Allerdings ging meins so: Früher immer so nach wunsch des Ergebnis so ausgeführt. Echt immer komisch unsere Gedanken , oder??? Gilt das nur für das ALG 1 selbst , oder wirken auch die Rentenversicherungs ,- und Krankenkassenbeiträge die die Arbeitsagentur übernimmt progressionssteigernd?

Nein, die zusätzlichen Leistungen der Agentur bleiben unberücksichtigt. Es zählt nur das, was die Agentur netto an Dich auszahlt. Darüber gibt es am Jahresende einen Bescheid und der ist dann mit der Steuererklärung zusammen einzureichen. Ich habe es gerade gestern in einem anderen Kommentar schon erwähnt, wiederhole es hier aber gerne noch einmal: Und das besonders gemeine daran ist, dass die wenigsten damit rechnen und das am Ende nachzahlen müssen.

Es werden wohl die Kursänderungen eher wie Zinsen gesehen??? Das hast Du richtig erkannt. Es kann grundsätzlich alles mit allem verrechnet werden, egal ob es sich um Dividenden, Zinsen, Kursgewinne oder -Verluste handelt. Und es spielt auch keine Rolle, von welchem Finanzprodukt diese Gewinne oder Verluste stammen: Es gibt nur eine Ausnahme: Gemeint sind hier immer Kursunterschiede zwischen An- und Verkauf.

Und das gilt auch nur für Einzel-Werte. Nicht ganz logisch — aber so ist es. Also nur nach einem Verkauf. Bei einem ausländischen, thesaurierenden Fonds fallen allerdings ja in der Regel die sog.

Aber das ist ein anderes Thema und führt zu weit ab. Naja Peter , evt. Somit ja dann doch eigentlich Mittel zum Zweck??? Eine Übertragung von Wertpapieren in ein anderes Depot mit Eigentümerwechsel wird steuerlich wie ein Verkauf behandelt.

Ist allerdings nicht zwingend so, wenn man z. Das geht auch ohne steuerliche Wirkung. Allerdings mit Mitteilung ans Finanzamt. Diese Variante habe ich selber schon erfolgreich praktiziert. Die andere entgeltlich und als Verkauf bewertet bisher noch nicht. Kannst Du ja mal von berichten, wenn Du das gemacht hast. Formular an die abgebende Bank senden. Es erfolgt eine Meldung ans Finanzamt.

Spannender die andere Variante! Entgeldlicher Übergang wird als fiktiver Verkauf abgewickelt. Die Besonderheit liegt in dem anzusetzenden Kurs. Es wird der niedrigste Kurs an einer deutschen Börse genommen. Gibt es aber keinen aktuellen weil länger gedelistet , blickt man auf die letzten 30 Tage zurück. Auch noch ok — aber jetzt kommts! Selbst wenn man einen anderen Kaufpreis nachweisen könnte. Die Bank darf nicht anders.

Das ganze kann man dann später in der Steuererklärung dem Finanzamt erklären, so die Bank. Und vielleicht will ich ja gar nicht KAP ausfüllen, dann klappt auch das nachträgliche Abrechnen nicht. Excel für die Mitteilung. Auch gut schon mal zu wissen , wie das bei gedelisteten Unternehmen funktioniert Habe ich z.

Spekulationsfrist Edelmetall 1 Jahr eingehalten , muss dann auch nicht abgerechnet werden wenn Positiv , hingegen wenn Negativ , kann ja auch über einen unterjährigen Verkauf incl.

Bei VuV 10 Jahre im Privatbesitz und weiteres. Für Taschengelderhöhung jedoch bereits recht nett und entlastet ja auch Haushaltskasse um Taschengeldbetrag monatlich widerkommend für ggf. Erträge daraus , jedoch beim Empfänger Nachwuchs keine Steuerpflicht der Erträge auslösend , da sich Empfänger noch in den Freibeträgen bewegt. Hier muss nur noch auf KV Pflicht vorerst geachtet werden , nicht das Nachwuchs dann da raus fällt und eigene Pflichtversicherung auslöst Wäre ja auch traurig.

Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer unterliegen m. Und da ich nicht alle 10 Jahre wieder sterben kann , sondern nur einmal , sollte auch dieses immer mal wieder berücksichtigt werden. Letztendlich wird es ja vermutlich eh da landen , so zumindest meine Vermutung.

Selber werde ich es vermutlich eh nicht mehr Verbrauchen können??? So wäre erstmal meine derzeitige Sichtweise. Meine Rentenversicherungs Rückzahlungsbeträge verfallen jedenfalls von Jahr zu Jahr mehr , da Rentengarantien meist auf gezahlte garantierten Renten beruhend bis Rentenbarwert aufgebraucht ist in der Rückzahlung eines Betrages nicht mehr zu Verfügung stehen , da hier aufgrund der langen Rückzahlungszeit mittlerweile fast alles aufgebraucht wurde.

Nur noch ein paar Renten mit minimalen Anspruch über. Bei Rürup auch nur max. Die Zahlrenten wurden jedoch immer nur mit dem Ertragsanteil der Steuerpflicht unterworfen.

Somit 3,20 Euro nicht mehr zu Verbrauchen da abgeführt an FA , 96,80 Euro jedoch für den monatlich möglichen Verbrauch anstehend. Für mich zwar nett , da ich bereits alles Steuergünstig wiederbekommen habe , zusätzlich mein Langlebigkeitsrisiko zum kleinen Teil darüber hinweg abgesichert ist , jedoch für Nachwuchs zum Verbrauchen daraus nichts mehr über ist.

Daher muss ich ja auch wieder über andere Möglichkeiten nachdenken. Hier in der Fondlösung bereits ca. Mal sehen was da in 10 Jahren monatlich bei raus kommt und was es dann noch Wert ist. Danke auch von mir für diese neuen Erkenntnisse! Mit fehlt allerdings im Augenblick die Phantasie, um diese Regeln irgendwo sinnvoll einzusetzen.

Ich hätte da zwar noch so ca. Oder könnte man die z. Für mich wars ne Lehre genauer auf zu passen. Ich hatte den Titel aus dem Radar verloren. War nicht besser als der Kurs zum Delisting. Wenn aber drüber liegt, kann man die Rechnung dem FA nicht aufmachen und die Transaktion geht ins Leere bzw. Ich wollte hier auch nur das Thema kurz anreissen. Ich für mich habe gelernt, dass mir ein Delistung nicht mahr passieren wird. Excel Ich kann mich nur noch ganz schwach an ein mich betreffendes delisting erinnern , ist schon ewig her.

Ja so einfach ging Tennis oder in diesem Fall Golf. Am delisting habe ich dann aber gar nicht mehr teilgenommen da ich vorher rausgeschmissen wurde. Ja der liebe Heiner , Golfer seines Zeichens. Nachdem er diesen Sport für sich entdeckt hatte ist Ihm das echt zu Kopfe gestiegen. Die Italiener Barilla haben dann Eingekauft , sind mit der Nummer aber auch nicht richtig Glücklich geworden , verrudert war das Ding aber schon davor.

Heiner hat zuviel Zeit auf dem Golfplatz verbracht. Wegen Wachstum was immer es koste und sei es das Unternehmen , hat er sich dann bei den Amis ein wenig Pulver geliehen , nachdem alle anderen gesagt haben och nee lass mal , kein Interesse.

Heute ist die Kiste glaube ich wieder bei einer deutschen Investorengruppe. Steht immer noch Kamps drauf , ist aber mittlerweile eine ganz andere Firma. Backwaren verkaufen die aber immer noch.

Aber ehne mehne Muh und raus bist DU. Tja so isses halt immer wieder einmal. Da konnte ich ja wenigstens noch froh sein , das ich wenigstens mehr für bekommen habe wie ich für bezahlt hatte , jedoch waren meine Erwartungen dort andere. Ich merke gerade, dass ich die ganze Regelung wohl komplett falsch verstanden habe!! Nun — dann sieht die ganze Sache natürlich völlig anders aus!

Und ich verstehe die ursprüngliche Mitteilung von Mr. Excel jetzt eher als Warnung. Und ich bin insofern doppelt froh, dass ich entsprechende Angebote für meine Depotleichen bisher nicht angenommen habe. Vielleicht sollte ich bei Gelegenheit einmal einen Beitrag daraus machen. Hier geht das sonst unter. Und ich denke, es ist schon von allgemeinen Interesse. Peter , gemacht hatte ich dachte ich zumindest dieses schon öffter , nur die Abrechnung ist scheinbar noch nicht richtig , b.

Dieses ist vermutlich ein weiteres Problem das ich mit meiner Bank habe , die Sichtweise auf den anderen Depotinhaber Nachwuchs. Wird jedoch noch ein wenig dauern. Der Restbetrag wird nach der Fünftelregelung versteuert. Insofern wäre Fall B die passende Rechnung. Hallo zusammen, im Rahmen meines geplanten Ausstiegs ergeben sich für mich noch einige Fragen, bei denen ich im Moment nicht so richtig weiterkomme. Im Oktober werde ich einen Aufhebungsvertrag mit Wirkung zum Ich bin verheiratet und bisher sind wir zusammen veranlagt worden.

Meine Frau hat noch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Zwischen meinem Ausstieg im Juni und der Zahlung der Abfindung im Folgejahr ergibt sich eine Verschiebung von immerhin mindestens 7 Monaten zwischen dem Ende meiner Tätigkeit und der Zahlung einer Abfindung. Spielt das Finanzamt da eigentlich in Bezug auf die Fünftel-Regelung noch mit? Schon mal im Voraus ganz vielen Dank für Eure Antworten!

Das ist ein Missverständnis. Eine Zusammenballung ist dann gegeben, wenn die Einkünfte aufgrund der Zahlung einer Abfindung höher sind, als sie es bei ungestörter Fortführung des Arbeitsverhältnisses gewesen wären. Ob eine Zusammenballung vorliegt, hängt daher nur von den jeweiligen Zahlen ab: Was wäre ohne Aufhebungsvertrag verdient worden?

Und was kommt mit der Abfindung heraus? Und ja — bei Zusammenveranlagung zählen die Einkünfte des Ehegatten mit. Hallo alle, auch bei mir gibt es Neues zu berichten , dieses Mal zum Thema Steueroptimierung im Abfindungsjahr.

Bei Spitzensteuersatz in Nun fand ich einen Kniff, der mir seitens eines netten Menschen sogar bestätigt wurde als gangbar. Im Anschreiben fordert man mich nämlich auf, den Original-Versicherungsschein vorzulegen oder eine Verlust-Erklärung abzugeben , ansonsten man nicht auszahlen könne. Hintergrund ist auf Nachfrage, das man Doppelt-Auszahlungen vermeiden möchte…. Nun mache ich es so: Der Arbeitgeber, der von seinem Glück noch gar nix weis, findet den Original-Schein vermutlich auch nicht.

Ich gedenke das bis auszusitzen, wo dann die Steuerlast nahezu Null sein wird. Vermutlich werd ich mir die Mühe machen, alle AGs der letzten 30 Jahre nach dem Verbleib der Originalunterlagen zu befragen, wobei eine Firma gar nicht mehr existiert. Ich werde berichten, ob und wie lange das zu zu gestalten sein wird.

Gäbe es denn nicht auch einfach die Möglichkeit, die Auszahlung auf Antrag zu verschieben? Versicherungen sind ja manchmal gar nicht böse darum, wenn sie nicht zahlen müssen…. Sobald die entweder das Policen-Original von einem der historischen AG oder aber meine Verlusterklärung in Händen halten, wird gezahlt, sonst nicht. Die Lücke im System der Versicherung ist , das sie den Begünstigten zum Erfüllungsgehilfen für die Beschaffung der Originale machen möchten.

Denn bei einer Kette von Arbeitgebern im Laufe eines Berufslebens wird es für niemanden einfach, den Gang von Pontius nach Pilatus zu machen und die Beschaffung der Originale zu betreiben. Das ein Begünstigter die Kohle gar net will…damit rechnet das System wohl nicht. Übrigens endet die Lebensversicherung fristgerecht zum 1. Also genau was ich will. Die ersten 4 Monate des Jahres noch Gehalt bezogen, danach Dispositionsjahr.

Kann ich die komplette Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel ansetzen, obwohl ich nicht das ganze Jahr beschäftigt war? Hans, Ja ich habe praktische Erfahrungen. Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag wird in dem Fall nicht gekürzt. Die Jahreskarte für öff. Für die restliche Zeit des Jahres im Dispositionsjahr nicht, was aber auch logisch ist.

Denn Arbeitnehmerbezüge nicht zu bekommen heisst ja nicht Arbeitnehmer zu sein bzw. Den Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1. Der Pauschbetrag ist fix und wird nicht zeitanteilig berechnet. Auch wer nicht das ganze Jahr solche Einnahmen erhielt, kann den vollen Pauschbetrag ansetzen. Nicht dass ich das konkret vorhätte, aber es ist ja immer interessant, was alles möglich ist….

Für steuerpflichtige Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit gibt es den Pauschbetrag von 1. Er kann aber nur bis zur Höhe der Einnahmen abgezogen werden.

Leider musste ich nach Gesprächen mit Menschen, die ebenfalls eine Abfindung erhalten haben, feststellen, dass sie darüber nicht nachgedacht haben.

Meine Abfindung habe ich Mitte des Jahres Durch eine möglichst exakte Eintragung aller voraussichtlichen Einkünfte ins Programm konnte ich so, bei maximaler freiwilliger Zahlung in meine Rentenkasse, noch einen hohen Betrag spenden. Grund dafür war die Steuerprogression. Da ich das erst nicht glauben konnte, habe ich mich natürlich noch bei einem Steuerberater erkundigt und abgesichert. Es lohnt sich also auch über Spenden nachzudenken und die einmalige Chance zu nutzen!

Ich würde aber dennoch immer dazu raten, die Wirkung mit Hilfe eines Steuerprogrammes oder Steuerberaters vorher zu überprüfen, da die Auswirkungen nicht immer so leicht vorhersehbar sind! Meine Abfindung wurde im Januar dieses Jahres ausgezahlt und im Februar aufgrund fehlerhafter Abrechnung im Januar es wurde mir fiktives Einkommen für unterstellt auf meinen Einspruch hin korrigiert. Der endgültige Bescheid liegt mir vor und ich habe mich nach Erhalt aus steuerlichen Gründen bei der AA baw.

Auf der Lohnabrechnung für die Korrektur im Februar steht jedoch Steuerklasse 6 vermerkt. Das hat mich irritiert. Die korrigierten Beträge erbrachten aber trotzdem die erwartete hohe Nachzahlung, da man das vorher fiktive Einkommen mit der Korrektur wieder herausgelassen hat.

Kann es sein, dass man dafür mit Steuerklasse 6 gearbeitet hat, weil mein Arbeitsverhältnis zum Hat dazu jemand eine Idee?

Aber zurück zu meiner eigentlichen Frage der eventuell beabsichtigten kurzfristigen Steuerklassenänderung, und zwar für meine Frau, deren Lohn momentan in Steuerklasse 5 abgerechnet wird. ABER, und das ist wichtig: Würde dieser jetzige kurzfristige Wechsel in Anbetracht der oben geschilderten Situation irgendwelche Nachteile diesbezüglich für uns mit sich bringen? Ich bin da doch sehr unsicher und möchte ob der relativ hohen Summe die bei mir geflossen ist und natürlich auch wegen ALG I-Anspruch der müsste eigentlich unangetastet bleiben?

Und habe ich an alles gedacht oder gibt es weitere entscheidende wichtige Punkte für diese Überlegung, die ich bedenken muss? Und vielleicht hat ja auch noch jemand eine plausible Erklärung für die o. So ungewöhnlich oder verwunderlich ist das eigentlich gar nicht. Das ist ja gerade einer der vielen Probleme, die man immer wieder bei der Verschiebung der Abfindung ins Folgejahr zu hören bekommen.

Auf einen nochmaligen Korrekturversuch würde ich verzichten. Ein Nachteil kann dadurch nicht entstehen. Die Endabrechnung macht ohnehin später das Finanzamt. Und nun zu den aktuellen Steuerklassen: Die Überlegung, die Steuerklasse Deiner Frau zu ändern, ist schon korrekt so.

Sie bietet den doppelten Vorteil der höheren Liquidität im laufenden Jahr und der günstigeren Berechnungsbasis für einen evtl. Für Dich oder Euch sehe ich da keinen Nachteil. Nun doch noch mal eine dumme Rückfrage dazu von mir, nachdem ich einmal in die Unterlagen von der Agentur für Arbeit, insbesondere meinen endgültigen Bewilligungsbescheid geschaut habe. Da steht mehrfach, dass man vor Änderung seiner Lohnsteuerklasse mit denen sprechen und sich beraten lassen soll, um da nichts falsch zu machen.

Deshalb bin ich nun doch wieder etwas verunsichert. Wie oben beschrieben, bin ich ja momentan baw. Muss man denn bei erneuter Anmeldung in dem dafür notwendigen neuen Antrag wieder die aktuelle Steuerklasse nennen und welche Auswirkungen hätte das? Die würde ich im Zuge des Steuerklassenwechsels auch sinnvollerweise von mir auf meine Frau übertragen oder spricht da mit Blick auf die Steuer in Bezug auf Abfindung, Steuerbescheid oder anderes etwas dagegen und ich würde damit einen Fehler machen?

Insbesondere bei einem Wechsel. Ich möchte es mir hier einmal einfach machen und auf einen Beitrag des VDK Rheinland-Pfalz verweisen, der dies eigentlich recht gut erläutert. Zu Deiner eigentlichen Frage, ob es bei einer neuerlichen Arbeitslosmeldung auch eine Neuberechnung auf Basis der dann gültigen Steuerklasse gibt, habe ich momentan leider weder dafür noch dagegen einen Beleg oder Quelle finden können. Ich vermute allerdings, dass sich die allgemeinen Aussagen bzgl.

Bestandsschutz und 4 Jahre Gültigkeit in erster Linie auf die Basis der Berechnung beziehen, also auf das sog. Dieses wird dann vermutlich anhand der jeweils aktuellen Bedingungen zunächst in das pauschlierte Nettoentgelt und dann in das Leistungsentgelt umgerechnet. Und dabei kämen dann eben auch geänderte Daten des Arbeitslosen zur Wirkung. Ist aber momentan nur eine Vermutung, falls ich irgendwo eine offizielle Vorschrift finden sollte, reiche ich sie nach.

Zumindest nicht nachdem das FA den Steuerbescheid erstellt hat. Der Bestandschutz bezieht sich eindeutig nur auf das Bemessungsentgelt. Von daher nehme ich einmal an, dass es bei den 4 Jahren, in denen ein festgestellter Anspruch nicht verfällt, nicht viel anders sein wird. Ich habe damit noch keine Erfahrungen gemacht.

Ist das gleich zu setzen wie wenn beide Ehepartner arbeiten und der eine hat mehr Stkl. Leider habe ich noch nicht die Möglichkeit, das selber mal durch ein Steuerprogramm laufen zu lassen. Das will ich mir für die weitere Optimierung der Abfindung kurzfristig erst noch zulegen. Ich versuche es daher mal mit zwei Antworten:. Steuerklassen dienen nur der Berechnung der monatlichen Abzüge während des laufenden Jahres. Denn durch eine geschickte Wahl der St. ALG selber ist zwar steuerfrei, durch den Progressionsvorbehalt erhöht es aber den Steuersatz.

Aber das ist ja generell so: Höheres Einkommen bedeutet in der Regel auch höhere Steuern. Nachdem ich mit dem Finanzamt und der AA telefoniert habe, haben meine Frau und ich uns jetzt dazu entschieden, an unseren Steuerklassen nichts zu ändern und zwar deshalb, weil ich bei Wiederanmeldung zum ALGBezug einen neuen Antrag mit dann der Steuerklasse 5 abgeben müsste. Das hätte einen deutlich niedrigeren Auszahlungsbetrag zur Folge — und zwar dauerhaft, im Grunde für die volle Bezugsdauer, da ich mich nach einem Tag wieder abgemeldet habe.

Das macht eine erhebliche Summe aus. Das Geld wäre weg und auch nicht über eine Steuererklärung o. Und auch ein höherer ALG-Anspruch meiner Frau bei womöglich anstehender Arbeitslosigkeit und günstigerer Steuerklasse für sie 3statt5 würde die Differenz nicht auffangen oder sogar übersteigen sondern in unserem Fall deutlich im Gegenteil. Steuerklassen kann man nicht beliebig oft ändern. Die AA prüft und akzeptiert natürlich auch nicht jede Rück- Änderung. Das durch eine Steuerklassenänderung monatlich womöglich höhere Nettogehalt, in dem Fall bei meiner Frau, wäre nur temporär und nivelliert sich am Ende über den Steuerbescheid.

Soweit zumindest die Auskunft des Herrn vom Finanzamt, der das allerdings auch erst einnmal nachschlagen musste und sich dann wunderte, weil er zunächst spontan vom Auszahlungsbetrag ausging, also quasi vom Netto. Falls das Ganze hier jemand anders sieht und etwas dazu beitragen kann und möchte, was dem, womöglich aus eigener Erfahrung oder Kenntnis, widerspricht oder ergänzt, sehr gerne.

Erst einmal Danke für die Zusammenfassung deiner Erkenntnisse. Und es ist sicher richtig, dass eine Optimierung von gleich zwei ALG-Bezügen schwierig bis unmöglich ist. Da ist es wahrscheinlich von Vorteil, dem höheren Vedienst den Vorzug zu geben. Solange es aber nur um einen ALG-Bezug geht, wird es immer noch günstig sein, wenn man vorab einen Steuerklassenwechsel in eine günstige Klasse vornehmen kann. Die Steuerklasse 6 bei der Korrekturrechnung hat seine Richtigkeit, da in der bereits vorgenommmenen Berechnung mit 3 einige Freibeträge bereits eingearbeitet waren und nun über die 6 nicht mehr zum Tragen kommen.

Bei der Steuererklärung findet dann ohnehin die ultimate Abrechnung statt. Denn möglicherweise findet Klasse 3 nur bei laufenden Bezügen und nicht bei Zahlungen für mehrjährige Tätigkeit Anwendung. Ich glaube das bringt nix. Denn die Grundlage fürs ALG1 ist das sog. Und das bemisst sich nach meinem Dafürhalten am beitragspflichtigen Bruttolohn. Hierbei entspricht die Beitragsbemessungsgrenze von 6. Bei weniger Bruttolohn proportional. Zu weiteren möglichen Effekten beim Splitting kann ich nix sagen….

Ist nicht so ganz korrekt, was Du da schreibst. VAG durchführt, bleibt dem Unternehmen überlassen. Im Einklang mit dem Proportionalitätsprinzip kann diese Anforderung für Unternehmen mit schwächer ausgeprägtem Risikoprofil bereits erfüllt sein, wenn die Validierung und die Berechnung prozessual getrennt werden.

Es kann im Sinne des Proportionalitätsprinzips aber auch eine personelle Trennung von Validierung und Berechnung geboten sein. Der Einfluss von Änderungen bei Methoden, Annahmen und Datengrundlagen von einem Berechnungsstichtag zum nächsten ist zu ermitteln.

In diesem Kontext erfüllt die VmF die nachfolgend genannten Aufgaben. Dabei werden die Quelle und der Verwendungszweck der Daten berücksichtigt. Zu diesem Zweck bezieht sie die gewonnenen Erfahrungswerte aus vorangegangenen Validierungen sowie gegebenenfalls veränderte Marktbedingungen ein. Die VmF hat in den entsprechenden Sparten den Verantwortlichen Aktuar zu konsultieren, ob die hierzu notwendigen künftigen Managementregeln realistisch modelliert sind.

Eine zusätzliche Validierung durch den Verantwortlichen Aktuar ist in diesem Zusammenhang nicht notwendig. Dazu hat sie die lokalen VmF und, wo vorgesehen, den Verantwortlichen Aktuar oder entsprechende Personen einzubeziehen.

Hierzu prüft sie auch interne Prozesse und konsultiert bei Bedarf zuständige Mitarbeiter. Sie schlägt der Geschäftsleitung Lösungen zur Behebung der Unzulänglichkeiten vor. Zudem erläutert sie mögliche wesentliche Auswirkungen dieser Unzulänglichkeiten auf die Berechnung. Des Weiteren beurteilt sie die Qualität dieser Daten.

Sie hat die Vereinbarkeit der Zeichnungs- und Rückversicherungspolitik mit dem Risikoprofil des Unternehmens zu beurteilen. Er achtet auf Gleichbehandlung und die sachgerechte Verwendung von Überschüssen. Wenn der Verantwortliche Aktuar gleichzeitig die verantwortliche Person für die VmF ist, prüfen die Unternehmen, ob diese Kombination zu Interessenkonflikten führen kann. Sind der VmF weitere Aufgaben zugewiesen, gelten die in Rn. Er enthält auch Angaben zu Veränderungen mindestens in den zugrundeliegenden Annahmen und verwendeten Methoden.

Allein der Hinweis, dass sich die Situation gegenüber dem Vorjahr nicht geändert hat, ist nicht ausreichend. Er muss aus sich heraus für die Geschäftsleitung verständlich sein. Ausnahmen hiervon sind nicht möglich. Die interne Revision schränkt insofern die Beratungstätigkeit gegebenenfalls ein. Dies gilt für die verantwortliche Person für die Funktion der internen Revision und für alle Personen, die für die interne Revision tätig sind. Die interne Revision muss in der Lage sein, der gesamten Geschäftsleitung ihre Ergebnisse, Erkenntnisse, Bedenken, Verbesserungsempfehlungen etc.

Je mehr Schlüsselfunktionen betroffen sind, desto genauer müssen die Unternehmen darlegen, dass diese Gestaltung ihrem Risikoprofil angemessen ist und dass die Unabhängigkeit der internen Revision nicht beeinträchtigt werden kann.

Beide Begriffe sind synonym zu verstehen. Verbesserungspotentiale des Risikomanagementsystems hin. Sie hilft der gesamten Geschäftsleitung fortlaufend, Mängel abzustellen und das Risikomanagementsystem weiter zu entwickeln. Die Leitungsaufgaben umfassen unter anderem die strategischen Entscheidungen und die Festlegungen zum organisatorischen Rahmen des Risikomanagements, somit insbesondere auch den Eingang und die Handhabe wesentlicher Risiken.

Hierzu gehört auch, eine Risikostrategie zu entwickeln, mindestens einmal jährlich zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Die Risikostrategie, die Überprüfung und etwaige Änderungen sind zu dokumentieren.

Die Risikostrategie stellt die sich aus der Geschäftsstrategie ergebenden Risiken dar. Sie ist so auszugestalten, dass sich die operative Steuerung der Risiken daran anknüpfen lässt. Sofern diese Aufgaben und Befugnisse der weiteren Schlüsselfunktionen schon in anderen schriftlichen Leitlinien enthalten sind, können die schriftlichen Leitlinien zum Risikomanagement darauf verweisen. In diesem Zusammenhang benennen die Unternehmen die einzubeziehenden Bereiche, die Stichtage bzw.

Auslöser, die Prozesse, die Annahmen und die möglichen Methoden. Festzulegen ist auch, wie bei einer Überschreitung eines festgelegten Grenzwertes verfahren wird. Die Ergebnisse dieser Analyse sind in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Hierfür sind dem Risikoprofil angemessene Schwellenwerte festzulegen. Die notwendigen Prozessschritte sind angemessen zu dokumentieren. Welche Schadenereignisse hierunter fallen, ist unternehmensindividuell festzulegen.

Neben dieser ökonomischen Sichtweise berücksichtigen die Unternehmen - je nach unternehmensindividueller ALM -Zielsetzung - auch die bilanzielle Sichtweise zu Buchwerten. Vielmehr kann ein Unternehmen bewusst diesbezügliche Inkongruenzen zulassen, die im Einklang mit seiner Risikostrategie und den daraus abgeleiteten Limiten stehen. Der ALM -Prozess ist klar zu regeln und muss geeignet sein, die Aktiv- und Passiv-Positionen des Unternehmens zu überwachen und zu steuern, um sicherzustellen, dass die Vermögensanlagen den Verbindlichkeiten und dem Risikoprofil des Unternehmens angemessen sind.

Die Ziele des ALM sind klar zu definieren. Dabei kann dem ALM je nach betriebener Versicherungssparte - aufgrund der unterschiedlichen versicherungstechnischen Verpflichtungen - eine andere Bedeutung zukommen.

Dabei sind auch Risiken zu beachten, die sich aus eingebetteten Optionen oder gewährten Garantien ergeben. Vielmehr ist eine zukunftsgerichtete Analyse zu erstellen, in welche Annahmen von der Entwicklung der Umwelt und des Unternehmens einzubeziehen sind.

Dabei ist ein geeigneter Betrachtungszeitraum zu wählen. In der Regel sind sowohl kurz- als auch längerfristige Betrachtungen durchzuführen. Längerfristige Projektionen sind notwendig, um die Auswirkungen schleichender Entwicklungen aufzeigen zu können. Dabei bestehen verschiedene Möglichkeiten zur Steuerung, zum Beispiel die Absicherung der identifizierten Risiken, die Asset Re-Allokation, die Festlegung interner Limite oder der Einsatz von Derivaten, sowie eine mögliche Anpassung der Überschussbeteiligung oder von Produkten.

Von den Ergebnissen der Analyse abweichende Entscheidungen sind zu begründen und nachprüfbar zu dokumentieren. Gegebenenfalls sind die im Modell implementierten Managementregeln zu überprüfen und anzupassen. Im Rahmen dessen sind auch Gründe für etwaige Abweichungen zu analysieren.

Die aus der Kontrolle gewonnenen Erkenntnisse sind in die nächste Planungsphase mit einzubeziehen. Dazu gehören sowohl Schnittstellen zu den Einheiten, die für die versicherungstechnischen Verpflichtungen zuständig sind, als auch zu den Einheiten, die mit der Vermögensanlage betraut sind sowie gegebenenfalls zu weiteren am ALM beteiligten Bereichen. Die Zuständigkeiten und Rollenverteilungen innerhalb des ALM -Prozesses müssen klar formuliert, eindeutig geregelt und im Unternehmen kommuniziert und nachprüfbar dokumentiert werden.

Ein Verweis auf Spezialdokumentationen ist zulässig. Dabei muss auf die Wechselwirkungen der einzelnen in dieser Randnummer genannten Eigenschaften und auf die Portfolioaggregation eingegangen werden.

Die Definition und gegebenenfalls. Aggregation einer Anlageart ist unternehmensindividuell vorzunehmen. Das Risikomanagement bewertet, ob die quantitativen Grenzen im Hinblick auf die Verpflichtungen angemessen sind. Die Verfahrensweise bei der Verletzung einer oder mehrerer Grenzen ist in den Risikomanagementleitlinien für das Anlagerisiko zu erläutern. Unter Berücksichtigung der Methodenfreiheit ist das Verständnis der angewandten Methoden vom zuständigen Geschäftsleiter über die zuständigen Führungsebenen unterhalb der Geschäftsleitung bis zur zuständigen operativen Ebene auf Verlangen nachzuweisen.

Dabei ist seitens der Geschäftsleitung nur ein sehr allgemeines Verständnis der wesentlichen Methoden erforderlich um auf die Ergebnisse angemessen reagieren zu können, während auf operativer Ebene alle verwendeten Methoden zu beherrschen sind. Hierbei ist zu beschreiben, wie sichergestellt wird, dass Anlageentscheidungen immer unter Berücksichtigung der von der Geschäftsleitung genehmigten Anlagegrundsätze und Verfahren getroffen werden.

Weiterhin ist zu beschreiben, wie sichergestellt wird, dass die Überprüfung dem Risikoprofil angemessen ist. Zum Finanzmarktumfeld gehören alle relevanten unternehmensexternen Faktoren, die Einfluss auf den Wert, die Rendite und die Sicherheit von Kapitalanlagen haben, die das Unternehmen hält oder deren Erwerb beabsichtigt ist.

Dabei ist zu berücksichtigen, inwiefern hierdurch angediente Wertpapiere die Anforderungen des internen Anlagekatalogs erfüllen. Dies gilt insbesondere auch für den Betrieb von fondsgebundenem Versicherungsgeschäft. Diese Zahlungsströme resultieren insbesondere aus der Kapitalanlagetätigkeit, dem Erstversicherungsgeschäft sowie dem aktiven und passiven Rückversicherungsgeschäft. Um die Quellen der jeweiligen Zahlungsströme erkennen zu können, sind die Zahlungsströme in der Regel unsaldiert zu erfassen Bruttoausweis.

Die erwarteten Ein- und Auszahlungen sind miteinander zu vergleichen Analyse von möglichen Liquiditätslücken. Ein Ungleichgewicht zwischen ein- und ausgehenden Zahlungsströmen ergibt sich als Differenz der erwarteten Ein- und Auszahlungen zu den jeweils betrachteten Stichtagen Liquiditätsüberschuss oder Liquiditätsdefizit. Das Verhältnis der bis zu den betrachteten Stichtagen erwarteten Einzahlungen inklusive der in diesem Zeitraum realisierbaren Zahlungsmittel Liquiditätsquellen zu den in diesem Zeitraum erwarteten Auszahlungen Liquiditätsbedarfe ergibt die jeweilige Liquiditätsbedeckungsquote.

Sowohl der Liquiditätsüberschuss bzw. Dabei sind ungünstige Ereignisse bezüglich sowohl der Aktiva als auch der Passiva zu berücksichtigen. Das Liquiditätsniveau gibt den Anteil von innerhalb eines bestimmten Zeitraumes sogenanntes Laufzeitband verfügbaren Zahlungsmitteln an den gesamten Vermögensanlagen an. Hierfür ist es hilfreich, alle Vermögensanlagen je nach dem Grad ihrer Liquidierbarkeit mit entsprechenden Liquiditätskennzeichen als Klassifizierungsmerkmal zu versehen.

Sie untersuchen die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen infolge widriger Ereignisse oder Szenarien. Unternehmensindividuelle Stresstests können sowohl Sensitivitätsanalysen als auch Szenarioanalysen oder Reverse-Stresstests sein.

Die Art, der Umfang und die Häufigkeit der unternehmensindividuellen Stresstests müssen dem Risikoprofil angemessen sein. Geeignete historische und hypothetische Ereignisse oder Szenarien bilden die Grundlage für die unternehmensindividuellen Stresstests. In welchem Umfang abhängig vom aktuellen SCR zusätzliche Eigenmittel benötigt werden, um jederzeit mögliche Schwankungen aufzufangen, hängt vom Risikoprofil eines Unternehmens ab und ist daher individuell von den Unternehmen festzulegen.

Die insoweit einzuhaltenden Zuständigkeiten, Abläufe und die Absichten zum Umgang mit den Eigenmitteln sind schriftlich festzuhalten. Selbst wenn ein Unternehmen in einigem Umfang verfügbare aber nicht anrechnungsfähige Eigenmittel aufweist, muss der mittelfristige Kapitalmanagementplan daher gegebenenfalls Aussagen dazu enthalten, wie anrechnungsfähige Eigenmittel der erforderlichen Qualitätsklasse neu generiert werden sollen.

Sie dienen dazu, Verfahren zu regeln und die dazugehörigen Zuständigkeiten festzulegen, um sicherzustellen, dass die Eigenmittelbestandteile des Unternehmens die Anforderungen an ihre Einstufung jederzeit erfüllen und neue Eigenmittelbestandteile der erforderlichen Qualitätsklasse gegebenenfalls.

Die Kapitalmanagement-Leitlinien können umso weniger umfangreich ausgestaltet werden, je weniger komplex die Eigenmittelsituation ist.

Soweit erforderlich, müssen die Leitlinien mit Genehmigung der gesamten Geschäftsleitung angepasst werden. Aber auch Satzungsregelungen zum Grundkapital oder Gründungsstock können in den Anwendungsbereich dieser Leitlinie fallen. Das Verfahren, mit dem gewährleistet werden soll, dass diese Bedingungen in Bezug auf die Kriterien der anwendbaren Kapitalvorschriften klar und unmissverständlich sind, hat mindestens vorzusehen, dass die Vertragsbedingungen juristisch auf ihre Konformität mit den geltenden Eigenmittelkriterien und ihre verständliche und einfache Formulierung geprüft werden.

Damit soll zum einen den aufsichtsrechtlichen Anforderungen genügt werden, zum anderen soll der Vertrag seine einzelnen Gegenstände so klar und eindeutig wie möglich regeln, um künftige Rechtsstreitigkeiten zwischen den Vertragsparteien zu vermeiden. Diese Prüfung kann insbesondere durch die eigene Rechtsabteilung oder die Compliance-Funktion erfolgen.

Zinszahlungen bei Nichtbedeckung der Kapitalanforderungen aufgeschoben oder ausgesetzt werden muss, damit die Instrumente auch tatsächlich als Eigenmittel qualifiziert sind. Diese Nichtauszahlung von Dividenden oder Zinsen kann unter Umständen zu einer Verschärfung der Eigenmittelsituation führen. Unternehmen müssen sich daher auch damit befassen, welche Szenarien es gibt, die bei Aufschub oder Aussetzung eine weitere Verschärfung der Eigenmittelsituation bedeuten können.

Weiter ist festzulegen, wie strategische Beteiligungen zu ermitteln sind. Der mittelfristige Kapitalmanagementplan dient dazu dafür zu sorgen, dass die jederzeitige Bedeckung der Kapitalanforderungen gewährleistet ist. Denn durch fällige Rückzahlungen im Fall von aufgenommenen Nachrangdarlehen soll keinesfalls eine Bedeckungslücke auftreten.

Deshalb müssen sich Unternehmen, die künftigen Rückzahlungsverpflichtungen ausgesetzt sind, intensiv mit der Frage auseinander setzen, ob nach Rückzahlungen weitere Eigenmittel aufgenommen werden müssen und wie entsprechende Emissionen umgesetzt werden können. Diese gilt im Falle von Kündigungsrechten, wenn in den Vertragsbedingungen nicht geregelt ist, dass eine Kündigung nur mit vorheriger Zustimmung der Aufsichtsbehörde oder nach erfolgter Kapitalersetzung erfolgen darf.

Der mittelfristige Kapitalmanagementplan kann umso weniger umfangreich gestaltet werden, je weniger komplex die Eigenmittelsituation ist. Hat das Unternehmen beispielsweise kein Hybridkapital emittiert, muss es auch keine Ausführungen zu möglichen Kapitalabflüssen machen. Allerdings hat es durchaus zu berücksichtigen, ob im Planungshorizont die Aufnahme von zusätzlichen Eigenmitteln auf dem Kapitalmarkt möglicherweise erforderlich sein wird.

Diese vorausschauende Planung, die auch nur potentiell erforderliche Emissionen abzudecken hat, ist vom Unternehmen in der Aufstellung des Kapitalmanagementplans zu berücksichtigen. Dabei ist die Bestimmung des Zeitraumes auch abhängig von laufenden Verträgen über Kapitalinstrumente und entsprechenden Kündigungsmöglichkeiten. Dabei sind verschiedene Szenarien, die sich ergeben könnten, zu betrachten und es ist insbesondere auch der Frage nachzugehen, ob eine Kapitalersetzung durch Neuemissionen für das Unternehmen insgesamt vorteilhafter und wirtschaftlich günstiger ist.

Der Kapitalmanagementplan muss den ergänzenden Eigenmittelbestandteil und seine Klassifizierung bereits berücksichtigen und erkennen lassen, warum der ergänzende Eigenmittelbestandteil aufgenommen werden soll. Dieser Prozess muss auch die interne Eskalation über die Geschäftsleitung bis zur Anzeige von festgestellten Veränderungen bei der Aufsichtsbehörde beinhalten sowie festlegen, wann und wie die Eskalation ausgelöst wird.

Der Prozess ist in den Kapitalmanagement-Leitlinien zu beschreiben. Wenn ein ergänzender Eigenmittelbestandteil annulliert wird, ausläuft oder teilweise oder vollständig verwendet oder eingefordert wird, ist dies im Rahmen der Überwachung festzuhalten und für die erforderliche Weiterleitung der Information Sorge zu tragen.

Diese müssen sicherstellen, dass die verwendete Methode weiterhin die Verlustabsorptionsfähigkeit des ergänzenden Eigenmittelbestandteils angemessen widerspiegelt. Durchgeführte Validierungen sind zu dokumentieren. Das oberste Gruppenunternehmen hat darüber hinaus — unter Berücksichtigung der Situation auf Einzelunternehmensebene — solche Leitlinien und einen mittelfristigen Kapitalmanagementplan für die Gruppe zu verfassen, wenn es Kapitalströme zwischen den gruppenangehörigen Unternehmen gibt.

Die Kapitalmanagement-Leitlinien und Kapitalmanagementpläne der Unternehmen müssen dann widerspruchsfrei zu den entsprechenden Leitlinien und dem Plan für die Gruppe sein und sich in deren Rahmen bewegen.

Die Kapitalmanagement-Leitlinien auf Gruppenebene müssen daher festlegen, wie bei Prüfung der Verfügbarkeit vorzugehen ist und dabei insbesondere Eingehen auf. Die Aufsichtsbehörde muss dabei die Argumentation des beteiligten Unternehmens akzeptieren, bevor die Anrechnung der betreffenden Eigenmittelbestandteile verbundener Unternehmen auf das Gruppen- SCR zulässig ist.

Das beteiligte Unternehmen muss daher in den Kapitalmanagement-Leitlinien ein Verfahren für die vorherige Einholung der Anerkennung von prima facie als nicht effektiv verfügbar geltenden Eigenmittelbestandteilen durch die Aufsichtsbehörde vorsehen, wenn es die Anrechnung solcher Eigenmittelbestandteile grundsätzlich beabsichtigt.

Das interne Kontrollsystem muss angemessen in die Strukturen und Prozesse der Aufbau- und Ablauforganisation eingebunden sein, damit es seinen Zweck erfüllt.

Der interne Kontrollrahmen muss dem Risikoprofil angemessen sein. Hierfür sind entsprechende Informations- und Kommunikationssysteme einzurichten. Die Geschäftsleitung stellt sicher, dass die notwendigen Anpassungen zeitnah umgesetzt werden. Eine weitere Ausgliederung von einem Dienstleister auf einen anderen Dienstleister wird als Sub-Delegation bezeichnet. Die allgemeine Missstandsaufsicht der Aufsichtsbehörde umfasst darüber hinaus alle weiteren Sachverhalte, welche die Belange der Versicherten gefährden können.

Hierzu zählen auch Dienstleistungsbeziehungen, die nicht versicherungstypisch sind und daher nicht den Ausgliederungs-Anforderungen unterliegen.

Der Kantinenbetrieb durch einen externen Dienstleister unterfällt — weil keine versicherungstypische Aktivität — nicht dem Ausgliederungs-Begriff und damit auch nicht der spezifischen Ausgliederungs-Kontrolle durch die Aufsichtsbehörde.

Die Begriffe lassen sich nicht generell quantifizieren, sondern stehen in Abhängigkeit dazu, wie substanziell die jeweilige Tätigkeit für das konkrete Unternehmen ist. Die Schwellen für die Annahme einer Dauerhaftigkeit oder Häufigkeit sind umso niedriger anzusetzen, je substanzieller der betroffene Bereich für das Unternehmen ist. Eine wiederkehrende Betrauung desselben Dienstleisters oder eine häufige Inanspruchnahme desselben Dienstleisters mit artgleicher Tätigkeit bei Bestehen eines Rahmenvertrages mit diesem können hingegen Indizien für eine Ausgliederung sein.

Umgekehrt sind, wenn auch selten, Sachverhaltskonstellationen denkbar, in denen versicherungstypische Aktivitäten ausgelagert werden und auch die Kriterien der Dauer- bzw. Häufigkeit der Inanspruchnahme eines Dienstleisters erfüllt sind, der ausgegliederte Bereich jedoch von ganz untergeordneter Bedeutung für das Unternehmen ist.

Solche Umstände können die Einschätzung rechtfertigen, dass keine Ausgliederung vorliegt. Dienstleister können in diesen Bereichen nur unterstützend und beratend eingebunden werden. Dies gilt auch im Rahmen von gruppeninternen Ausgliederungen bei Bestehen eines Beherrschungsvertrages.

Hiervon wiederum unberührt bleibt die Pflicht der Geschäftsleitung, die strategischen sowie die aufbau- und ablauforganisatorischen Rahmenbedingungen für diese Schlüsselfunktionen und die selbst definierten Schlüsselaufgaben festzulegen.